Ausmalbilder sind ja voll im Trend und (wie ich finde) komplett zu recht:
Ausmalen macht Spaß und ist dabei total entspannend. Außerdem kann man sich kreativ austoben ohne dass man jetzt selber unbedingt wahnsinnig viel Erfindergeist mitbringen muss. Es ist also eigentlich die perfekte Mischung zwischen Kreativität ohne Druck und Entspannung bis zum „Flow“.
Natürlich kann man sich Ausmalbücher kaufen (da gibt es ja eine wahnsinnig schöne Auswahl), aber man kann sich seine Ausmalbilder auch einfach selber stempeln. Mit ein paar thematisch und optisch zusammen passenden Motivstempeln kann man schon eine ganze Menge unterschiedlichster Muster und Szenen stempeln, die man dann ganz toll ausmalen kann.
Wie genau und mit welchen Materialien das geht habe ich für euch mal mit Stempeln aus meinem Sortiment ausprobiert.
1. die Stempel- Materialien
Eigentlich braucht man gar nicht viel, um loslegen zu können. Neben ein paar Stempelchen und einem Stempelkissen musst du noch festes Papier und ein wenig Schmierpapier da haben. Und dann kanns eigentlich auch schon losgehen.
Beim Stempelkissen würde ich darauf achten, dass die Stempelfarbe wasserfest ist. Ich benutze sehr gern die Staz-On Stempelkissen, weil sich die sehr fein stempeln lassen und vom Marker über Buntstifte und Wasserfarben alles mitmachen, was man zum Ausmalen so benutzt.
Die Stempel sollten von der Motivgröße her ein wenig variieren, aber eine ähnliche Strichstärke haben. Damit wird das Muster einfach etwas abwechslungsreicher und die Motive lassen sich schöner auf dem Blatt verteilen.
Beim Papier benutze ich gern eines mit einer höheren Grammatur (ab 200 gr/qm), damit die Stempelfarbe nicht auf die Rückseite durchschlägt und man das Muster schön ausmalen kann ohne hinterher komplett gewelltes Papier vor sich liegen zu haben. Außerdem finde ich Papier mit ein klein wenig Struktur sehr schön. Ein fein strukturiertes Aquarellpapier passt da sehr gut. Bei mir im Shop findest du beim Stempelzubehör Klappkarten, Postkarten und Minikarten zum Bestempeln.
2. How to: Muster stempeln
Jetzt geht’s schon direkt los mit dem Stempeln. Keine Sorge: Es muss nicht alles gleich total perfekt sein – auch ein paar „Fehler“ sind charmant und stören beim Ausmalen nicht.
Das Geheimnis des Muster-Stempelns ist ja eine gleichmäßige Verteilung der Motive auf dem Blatt. Das hört sich kompliziert an, ist aber total einfach. Ich habe mal ein Video dazu gedreht, wie ich das mache, denn anschauen ist immer etwas einfacher als erklären, finde ich.
3. Ausmalen (oder Ausmalen lassen)
Wenn du dein Muster auf festem Papier gestempelt hast kannst du es noch auf die passende Größe zurechtschneiden und dann auch schon verschenken. Eine Ausmal-Karte (oder eine ganze Sammlung an Karten) ist ein total schönes kleines Geschenk.
Wenn du weißt, dass der/die Beschenkte schon alle Mal-Materialien zuhause hat braucht es für den Ausmal-Spaß nichts weiter als eine schöne Verpackung.
Wenn du aber noch Materialien dazuschenken möchtest, damit dein Ausmalbild ein hochwertiges Komplett-Set ist, dann kommen hier noch ein paar Tipps für schöne Materialien:
ein Reise-Wasserfarbenkasten: Ich benutze den von Winsor & Newton, aber es gibt schöne günstige Versionen (z.B. bei boesner).
alternativ:
Aquarell-Buntstifte: sehen aus wie normale Buntstifte und lassen sich auch so benutzen. Aber man kann sie im Nachhinein mit Pinsel und Wasser wie Aquarellfarbe vermalen.
Wassertank-Stifte: Eine absolut praktische „Geheimwaffe“ für alle Wasserfarben. Das Wasser ist schon direkt mit dabei und lässt sich immer wieder auffüllen. Ohne meine Wassertankstifte gehe ich quasi nicht mehr auf Zeichentour.
Brush-Pens oder andere Marker: Wer lieber mit Stiften malt, der kann auch Marker benutzen. Ich selber bin ein großer Fan der BrushPens von Ecoline und habe das Pastell-Set.
Du möchtest sehen, was ich zum Malen immer dabei habe? Ich habe mal ein Video dazu gedreht, was bei mir auf Reisen nicht fehlen darf:
4. Inspiration & Ideen
Na, möchtest du direkt loslegen? Hier kommt ein bisschen Inspiration mit Ausmalmustern aus meinem Stempel-Sortiment und zu was du sie verarbeiten kannst.
Postkarten-Kalender:
12 Kärtchen mit passenden Mustern auf der Vorderseite und einem kleinen Kalendarium hinten drauf. Zack feddich: Kreativ-Geschenk, von dem man das ganze Jahr etwas hat.
Geschirrtuch:
Mit Stoffarbe kannst du übrigens auch stempeln. Wusstest du das? Dazu einfach ein wenig Stoffmalfarbe auf ein Stück Filz tupfen und als „Stempelkissen“ benutzen. Mit den passenden Stoffmalstiften ein tolles Geschenk für eine individuelle Küche.
Karten-Set:
Stelle zu allen möglichen Gelegenheiten gestempelte Karten zusammen und verschenke sie als Set zum Ausmalen. Ganz besonders schön für alle, die sich weniger Zeug wünschen, weil ja die Karten am Ende wieder verschickt oder verschenkt werden. Das Schöne ist: Du kannst auch mehrfach dieselben Motive verschenken.







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