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2 € Aktion bei makerist.de

Es ist mal wieder soweit: Auf makerist.de gibt es wieder einmal über 10 000 Ebooks für 2€. Vom Nähen, Stricken und Häkeln bis zu Bastelbögen und Schnittvorlagen könnt ihr dort alles lernen, was das Herz begehrt. Und das teilweise mit über 50% Rabatt.

Meine Ebooks sind auch wieder mit dabei und auch meine Bestseller, die Marmeladenetiketten und Blumensamenkuverts, gibt es noch für kurze Zeit für 2€.

Dazu gibt es noch diverse Bastelbögen für kleine Geschenkboxen und -anhängerchen.

 

Also, nix wie rüber zu makerist und stöbern:

hier geht’s zur makerist.de Startseite

und hier findet ihr meine Ebooks

 

Viel Spaß damit!

 

 – Stine –

 

geschenkverpackung ebook bei makerist

Der neue Katalog ist da!

Es ist schon immer ganz schön viel Arbeit, aber es lohnt sich jedes Mal wieder: Der brandneue “snw?”-Katalog ist fertig und ab jetzt zum Download in meiner Dropbox bereit. Wer lieber nix runterladen, sondern online blättern möchte, der schaut am besten bei issuu vorbei. Dort ist der Katalog auch hinterlegt.

Diese Mal sind die Produktseiten etwas gestrafft und mit nicht ganz so großen Fotos. Dafür gibt es aber für “meine” Händler extra Bilder der jeweiligen Verpackungen einzelner Produkte. Damit kann man dann schon viel besser einschätzen, wie die Artikel im Laden wirken und am besten präsentiert werden können. Natürlich nehme ich aber gern Rücksicht auf eure besonderen Bedürfnisse: Fast alle Artikel können zum Beispiel problemlos mit Euroloch-Aufhängungen versehen werden. Und wenn ihr andere Wünsche habt, könnt ihr mir sehr gern Bescheid geben. Da finden wir dann ganz bestimmt eine passende Lösung.

Wie schon angekündigt musste ich mich leider von einigen Produkten schweren Herzens verabschieden und das Sortiment etwas verkleinern. Wenn ihr aber einen bestimmten Artikel der vorherigen Kollektionen unbedingt haben möchtet, meldet euch einfach bei mir. Es gibt von fast allen Sachen noch (kleine) Restbestände.

Neben den Sortiments-Übersichten gibt es ausserdem Informationen zu den Herstellungsprozessen der einzelnen Produkte und auch wieder ein paar Worte zu meiner Philosophie. Ein paar Gedanken zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind auch wieder mit im Katalog. Auch wenn ich da bekanntermaßen noch immer dran arbeite und versuche, den ökologischen Fußabdruck weiter zu verkleinern. Langfristig werden daher die Produkte auf Recyclingpapier umgestellt, aber das wird dann erst im nächsten Katalog so richtig umgesetzt werden können.

Bei den Verpackungsmaterialien habe ich schlichtweg noch keinen Ersatz für Kunststoff-Flachbeutel finden können. Meine Experimente mit Cellophan waren leider nicht sonderlich erfolgreich. Wenn also da noch jemand Tipps und Tricks für mich hat, würde ich mich sehr freuen. Vielleicht habt ihr da ja mehr Erfahrung als ich…

 

Dann wünsche ich euch viel Spaß beim Stöbern und sage Ahoi!

 

 – Stine –

 

notizblock sonst noch was

 

 

Pinterest: 5 Dinge, die du wissen musst

2017 ist ja für mich ein Jahr der Veränderungen und ich lerne im Moment unglaublich viel Neues. Jetzt gerade konzentriere ich mich auf alles, was mit Social Media und Zeitmanagement zu tun hat.
Dabei fokussiere ich mich vor allem auf Instagram und Pinterest. Instagram ist ja noch ganz neu für mich, aber bei Pinterest war ich schon in der Beta-Testphase ganz am Anfang dabei. Ich liebe Pinterest ganz einfach! Und trotzdem habe ich viele Dinge über Pinterest nicht gewusst oder bestimmte Entwicklungen schlichtweg verschlafen.

Für mich war Pinterest in erster Linie ein Sammelpunkt für alles, was mich persönlich interessiert. Ich hole mir dort täglich Anregungen und ich glaube, wenig hat mich mehr inspiriert als mein täglicher “Spaziergang” über diverse Boards. Erst seit etwa 3 Jahren benutze ich Pinterest aber auch für mein Label “sonst noch was?” und für meine Arbeit als Grafikerin. Soll ich zum Beispiel ein neues Branding entwickeln, dann finde ich es klasse, wenn mir Kundinnen ihre Inspirationen einfach auf ein (geheimes) Pinterest-Board speichern. Und ich lege auch meistens eines für einen neue Auftrag an und entwickele daraus meine Moodboards und Farbkonzepte.

Aber Pinterest lässt sich auch ganz wunderbar dafür einsetzen, für die eigenen Blogposts, Produkte und Give-Aways zu werben. Dabei ist Pinterests größter Vorteil, dass die Inhalte immer wieder gefunden und weiter verbreitet werden. Während bei instagram, Facebook und Twitter vieles noch am selben Tag von der Timeline verschwindet, bleiben Pinterest Links auch nach Jahren noch findbar und aktuell.

90% meines Blog-Traffics kommt inzwischen über Pinterest zu mir und das finde ich ganz erstaunlich. Daher lohnt es, sich ein paar Gedanken über seinem Pinterest-Auftritt zu machen. Hier also meine Checkliste, was Du beim pinnen unbedingt beachten solltest.

Das Offensichtliche

Zunächst einmal beschäftigen wir uns mit den “Basics”:

Gute Fotos sind bei Pinterest Pflicht. Die Plattform lebt von schönen Bildern und die Messlatte für gutes Bildmaterial ist durch Pinterest in den letzten Jahren immer höher gelegt worden. Dementsprechend wichtig sind helle, klare und übersichtliche Fotos, um dort überhaupt wahrgenommen zu werden.

Ordnung halten, bitte! Wenn ich Boards sehe, die total wirr diverse Dinge pinnen und sich überhaupt nicht spezifisch auf ein Thema konzentrieren, dann macht das Stöbern keinen Spaß. Denn meistens suche ich nach einer bestimmten Inspiration und möchte viele ähnliche Dinge finden. Wenn ich also auf ein schön sortiertes und kuratiertes Board stoße, auf dem ich bei jedem Pin “Ohhh, wie schön!” denke, dann möchte ich diesem natürlich folgen. Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie anstrengend es sein kann, seine ganzen Pins zu ordnen, aber es lohnt sich. Nicht nur, weil man selber seine Inspirationen besser wiederfindet, sondern auch, weil andere einem dann lieber folgen. So hübsch ordentlich sah es beispielsweise bei mir auf meinem Profil nach meiner Aufräum-Aktion aus:

 

pinterest profil sonst_noch_was

 

Bleib am Ball. Pinterest lebt von seinen Nutzern und wenn sich auf einem Board seit 5 Monaten nix getan hat, ist es nicht besonders reizvoll. Dementsprechend solltest du hin und wieder etwas Zeit für Pinterest einplanen und neue Pins speichern. Ob du jetzt bei Pinterest selbst schaust und Re-Pins anlegst oder neue Internet-Funde dort sammelst, ist egal. Hauptsache, es bewegt sich was in deiner Sammlung. Dabei sollte aber trotzdem unbedingt gelten: Qualität vor Quantität. Und auch wichtig: Niemals nur seine eigenen Sachen pinnen, das wird schnell langweilig und sieht nach Spam aus.

Und jetzt zu den weniger offensichtlichen Tipps. Quasi “Pinterest für Fortgeschrittene”:

 

Pinterests “Rich Pins”

“Bitte? Was sind denn Rich Pins?” habe ich mich noch im Januar gefragt. Und dann angefangen, zu recherchieren. Denn Rich Pins sind inzwischen ein wichtiger Bestandteil eines erfolgreichen Pinterest-Auftritts. Vielleicht bist du ja auch schonmal über ein Rezept bei Pinterest “gestolpert”. Wenn dann direkt im Pin schon die Zutatenliste angezeigt wird, dann wurden Rich Pins verwendet. Oder wenn bei einem Produkt schon gleich der Preis automatisch mit eingeblendet wird. Rich Pins bieten also (ganz allgemein gesagt) zusätzliche Informationen direkt auf dem Pin. Dabei gibt es vier Arten von Rich Pins:

Produkte: Hier können Verfügbarkeit, die Verkaufs-Website und der Preis direkt angezeigt werden. Und das alles in Echtzeit.

Artikel: Digitale Magazine, Ebooks und andere Veröffentlichungen blenden mit Rich Pins direkt die Überschrift, den / die Autor(in) und eine kurze Zusammenfassung an.

Rezepte: Neben den erwähnten Zutaten können hier Zubereitungszeit, Portionsgrößen und andere Werte angegeben werden. Super-praktisch für alle, die schnell ein Rezept für bestimmte Zutaten suchen.

Apps: Bei Links zu Apps mit Rich Pins kann schon in Pinterest ein “Install”-Button angezeigt werden, so dass keine weiteren Clicks zum Download notwendig werden. Das klappt allerdings im Moment nur mit Apple-Produkten.

Wenn Du möchtest, dass von Deiner Seite aus Rich Pins generiert werden können, musst du erst einmal deine Website dementsprechend einrichten. Für WordPress-Blogs wie meinen ist das kostenlose Plug-In “Yoast SEO” perfekt dafür geeignet. Es hilft nicht nur bei Rich Pins, sondern auch ganz allgemein bei allen SEO-Fragen und kann deinen Blog mit Tipps und Tricks weit nach vorn bringen. Installieren lohnt sich also. :) Wenn du das WordPress-Plugin installiert hast, loggst du dich in deinen Blog ein und klickst in deinem Dashboard bei “SEO” auf “Social”. Im Reiter “Facebook” musst du erst einmal ganz oben das Feld “Open Graph Meta Data hinzufügen” auf “aktiviert” stellen.

Jetzt musst du deine Seite noch für Rich Pins validieren. Dafür klickst du auf diesen Link, der dich zum offiziellen Pinterest Validator bringt. Gib dort eine beliebige Seite deines Blogs ein, der Metadaten enthält und drücke “Validate”. Jetzt musst du einen Moment warten, bis Pinterest deine Daten geprüft hat. Danach bekommst du eine Bestätigungsnachricht und den “Apply now”-Link. Dort musst du nur noch deine Domain eintragen und dann kann’s losgehen, sobald Pinterest sich bei dir zurückgemeldet hat.

Das Rezept für die Obstriegel sind dann bei Pinterest dementsprechend so aus – mit Zutaten, Portionsgröße und einem schnittigen kleinen Text, der alles ganz prima zusammenfasst:

pinterest rich pins rezepte

 

 Meta-Tags für Pinterest richtig einsetzen

Und dann sind wir auch schon beim nächsten Thema: Meta-Tags. Klingt sehr technisch, ist aber ganz einfach: Pinterest sucht auf deiner Seite nach verwertbaren Informationen, die es dann in den Pin automatisch übernimmt. Das hatten wir ja eben schon bei den Rich Pins für besondere Pins wie Rezepte und so besprochen. Aber die wahrscheinlich wichtigste Info ist die Pin-Beschreibung. Diese wird normalerweise einfach aus den ersten Sätzen des Blogposts generiert. Hmmm. Nicht immer optimal. So kommt es zum Beispiel, dass einer meiner bei Pinterest erfolgreichsten Blogposts eine ellenlange Beschreibung hat:

pinterest filtertüte einladung kaffeetrinken

 

Ganz einfach lösen kann man dieses Problem wiederum über das “Yoast SEO”-Plugin. Dort findet sich bei jedem Blogeintrag im Bearbeitungs-Modus das “Hilfe-Center” mit dem “Snippet” Bereich. Und in diesem “Code Schnipsel” kann man eine kurze, aussagekräftige Beschreibung des Blogposts hinterlegen. Diese wird dann von Pinterest übernommen und *TaDaaa!* Keine kruden Pin-Beschreibungen mehr! Für bestehende Blogposts ist es natürlich eine Menge Arbeit, alle Meta-Tags und Snippets anzupassen. Ich arbeite mich da so langsam voran. Umso mehr macht es daher Sinn, bei den neuen Blogeinträgen alles direkt richtig zu machen. Denn nur dann werden sie bei Pinterest gefunden und bringen Traffic auf den eigenen Blog zurück. So wie zum Beispiel der Post mit den Obstriegeln, wo der kurze Beschreibungstext alle wichtigen Informationen direkt parat hat.

 

GroupBoards

Pingroups sind für mich die neueste Erkenntnis und ich habe noch nicht so wahnsinnig viel Erfahrungen damit sammeln können. “Alte Hasen” können natürlich sehr gern in den Kommentaren über ihre Erfahrungswerte berichten! Was ich bis jetzt so mitbekommen habe, sind GruppenBoards aber eine echt gute Sache. Grundsätzlich funktieren Gruppenboards ganz einfach: Statt einsam in deinem stillen Kämmerlein vor dich hin zu pinnen, beteiligst du dich mit vielen anderen auf einem gemeinsamen Board. Hier pinnt ihr alle zu einem bestimmten Thema und du siehst neben deinen eigenen Pins auch die Beiträge der anderen. Sehr cool. Denn so bekommst du direkt Anregungen, was es noch so Schönes gibt und knüpfst ausserdem Kontakte. So weit so gut. Aber wie findet man denn nun GruppenBoards auf Pinterest? Und wie beteilige ich mich an einem?

Du kannst natürlich eigene GruppenBoards einrichten. Dazu klickst du auf ein Board und lädtst andere Pinterest-Mitglieder ein, sich daran zu beteiligen. Oder du suchst GruppenBoards und kontaktierst die Ersteller, damit diese dich zum Pinnen freischalten.
Listen von Gruppenboards gibt es einige und auf den großen Verzeichnissen kann es schonmal ein wenig unübersichtlich werden: Bei “Pingroupie” gibt es allein in der Kategorie “DIY and Crafts” fast 4000 Boards. Puh.

Einfacher ist es, sich auf deutsche Boards zu konzentrieren. Eine schöne Übersicht gibt es bei Jenny von Tulpentag. Sie stellt einige deutsche GruppenBoards vor und gibt Tipps, wie man sich dort am besten beteiligt. Und es gibt noch Alexandras ständig erweiterte Liste von Boards. Ansonsten lohnt es sich auch, in der Pinterest Suche einfach mal das Stichwort “Gruppenboard” zu suchen. Eventuell müsstest du das Stichwort noch etwas einschränken (zum Beispiel durch Ergänzungen wie “DIY” oder “Interior”), damit du für dich passende Boards findest.

Bislang macht es mir unheimlich Spaß, mich an anderen Boards zu beteiligen und ich werde wahrscheinlich demnächst auch mal eines meiner eigenen Boards zum Gruppenboard “umfunktionieren”.

 

Pin it -Button

Okay, das gehört vielleicht in die “Basics” mit rein, aber ich wollte auf jeden Fall nochmal gesondert darauf hinweisen: Ein Pin-It-Button sollte auf keinem Blog fehlen. Denke ich zumindest. Für WordPress gibt es ein “Pin It”-Plugin, das gut funktioniert und einen Button anbietet, sobald man mit der Maus über ein Bild fährt. Viele Blog-Themes haben eine “Pin it”-Funktion aber auch schon direkt mit integriert. Manchmal muss man die erst freischalten und das sollte man dann auch unbedingt tun. Denn je einfacher es ist, etwas zu pinnen, desto mehr werden deine Blogposts geteilt. Und das heisst natürlich, dass mehr Leute auf deinen Blog finden.

 

Tailwind

Ich hatte ja in einem vorherigen Post schon einmal meine 5 Lieblings-Tools für ein besseres Zeitmanagement vorgestellt. Jetzt ist noch eines dazugekommen und das ist Tailwind. Ähnlich wie Hootsuite kann man mit dieser App Beiträge auf Social Media Kanälen zeitlich planen. Und Tailwind hat sich dabei auf instagram und Pinterest spezialisiert. Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich Tailwind tatsächlich nutzen würde. Aber je mehr ich meine Social Media Posts terminiere, desto praktischer finde ich Tailwind. Früher habe ich alle Blogposts einfach so rausgehauen ohne groß zu überlegen. Inzwischen habe ich aber einen Redaktionsplan für den Blog und plane die meisten Beiträge mindestens einen Monat im Voraus. Sobald ein Post fertig und für die Veröffentlichung vorgesehen ist kann ich jetzt also auch alle Hinweise darauf bei Twitter, Facebook, Instagram und Pinterest gleich mit planen und direkt vorbereiten. Das spart eine Menge Zeit.

Wer Pinterest also für sich als Werbe-Tool nutzen und etwas strukturierter pinnen möchte, der sollte unbedingt mal bei Tailwind reinschauen.

 

Fazit

Das waren also meine Top5 Tipps für den Umgang mit Pinterest.
Ich hoffe, ich konnte wichtige Anregungen geben und habe alles ausreichend erklärt. Bei Problemen oder Fragen erreichst du mich natürlich hier über die Kommentarfunktion. Das Pinterest Help Center ist aber auch wirklich gut sortiert, falls es mal “hakt”.

Alles in allem ist Pinterest für mich einfach eine tolle Möglichkeit, Inspirationen zu sammeln. Dabei spielt der “Werbe-Aspekt” (also das Vermarkten von meinen Inhalten und Produkten) nicht wirklich eine übergeordnete Rolle. Und das soll auch so bleiben, damit Pinnen nicht in Arbeit ausartet. Trotzdem schadet es nicht, sich mit Pinterest ein klein wenig besser auszukennen und es etwas “professioneller” anzugehen, denke ich.

Wenn du ganz neu bei Pinterest bist, solltest du dir vielleicht überlegen, direkt zwischen Privat- und Businessaccount zu unterscheiden. Den Punkt habe ich irgendwie verpasst und mixe jetzt private und geschäftliche Projekte wild durcheinander. Ich finde das jetzt nicht allzu schlimm, weil sich das bei mir sowieso überschneidet. Aber in manchen Bereichen und Branchen macht es Sinn, das zu trennen. Oder wie handhabt ihr das? Das wäre für mich mal spannend zu wissen. Denn vielleicht lohnt sich ja doch ein Aufsplitten der beiden Bereiche…

 

Viel Spaß beim Pinnen!

 

 – Stine –

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Minimalismus Literatur & Filme Teil 02

Wie schon im ersten Teil angekündigt, kommt hier eine kleine Erweiterung meiner Lese- und TV-Tipps zum Thema Minimalismus und Achtsamkeit.
Dieses Mal sind ein paar auf Minimalismus “spezialisierte” Bücher dabei, aber auch etwas allgemeiner gehaltene Lese-Tipps, die eben nicht nur Sachbuch sind, sondern auch Belletristik. Wie beim letzten Mal verlinke ich bei Büchern rüber zu amazon, was aber natürlich nicht heisst, dass ihr nicht euren Lieblings-Buchhändler unterstützen solltet.

Es geht also direkt mal weiter:

 

“The Big Tiny: A Built-It-Myself Memoir”

von Dee Williams
Taschenbuch 12.19 € (englische Version)
Kindle Edition 10.93 €

Manchmal sind es die großen Einschnitte im Leben, die einem den Mut zur Veränderung geben. Bei Dee Williams war es eine Nahtoderfahrung, die zu ihrer Entscheidung führte, sich ganz bewusst auf einen kleinen Lebensraum zu beschränken. In “The big Tiny” erzählt sie warum und wie genau sie ihr Mini-Haus im Garten von Freunden gebaut hat und wie sie ihre Habseligkeiten reduzieren musste, damit alles ins Haus passte. Die Erfahrung, dass man selbst auf kleinstem Raum eigentlich alles hat, was man braucht, hat Williams geprägt. Und dass es eben die Momente sind, die zählen, nicht die Dinge.

Wer lieber Dee Williams dabei zuhören und -schauen mag, wie sie über ihr Buch und ihr Leben erzählt, der kann hier bei YouTube reinschauen. Und es gibt auch einen TEDx Talk von ihr, der unbedingt sehenswert ist.

Ich finde ja die “Tiny House Bewegung” total super. In Amerika hat die Immobilienkrise ein Stück weit dazu beigetragen, dass immer mehr Menschen ihr Haus ohne Kredit und Schulden selber bauen möchten. Sich unabhängig zu machen von den Finanzmärkten, sich bewusst einzuschränken und dabei seine Lebensqualität noch zu steigern, ist eine wie ich finde tolle Haltung. Ich selbst bin noch seeeeeeehr weit entfernt von dieser Lebenseinstellung und genieße jede Quadratmeter Wohnfläche, aber es ist trotzdem faszinierend.

Wer noch mehr Inspiration mag, kann auch auf Pinterest bei mir vorbeischauen. Dort habe ich ein ganzes Board voll mit Tiny Houses und Container Häusern. Und es kommen ständig neue hinzu.

 

 

“Zero Waste Home: The Ultimate Guide to Simplifying Your Life”

von Bea Johnson
Taschenbuch 10.99 € (englische Version)
Taschenbuch 19.90 € (deutsche Version)
Kindle Edition 9.89 €

Wenn die Jahresmenge Abfall eines Familienhaushaltes in ein Marmeladenglas passt, dann ist das irgendwie ganz schön cool. Bea Johnson hat zuerst auf ihrem Blog “Zero Waste Home” und auch in ihren Büchern bewiesen, dass es machbar ist. Der Schlüssel dazu sind ihre “Fünf Rs”: Refuse, Reduce, Reuse, Recycle and Rot (Kompostiere). Klingt erstmal nicht so schwer, kann aber natürlich im Alltag manchmal nicht so nach Lehrbuch klappen. Wie das beim Minimalismus eben so ist.

Bea Johnson gibt aber jede Menge Tipps, wie man selbst auch weniger Müll produzieren kann. Und da ist dann eigentlich für jeden etwas dabei, was man leicht und schnell umsetzen kann. Vom Rezept für selbst gemachtes Shampoo bis zu alten Hausmitteln für’s Putzen. Man muss also nicht direkt bei “Null Müll” einsteigen, sondern kann sich Stück für Stück vortasten und schauen, was für einen selbst machbar ist.

Hauptsache, man fängt an. Denn jeder vermiedene Müll hilft.

 

 

Das Kleiderschrank-Projekt: Systematisch zum eigenen Stil und zu bewusstem Modekonsum

von Anuschka Rees
gebundene Ausgabe 28.00 €
Taschenbuch 17.99 € (englische Version)
Kindle Edition 12.99 € (englische Version)

In jedem Kleiderschrank schlummern diese eigentlich total schönen Teile, die man dann aber irgendwie doch noch nie angezogen hat. Oder Klamöttchen, in die man früher mal reinpasste, aber inzwischen nicht mehr so wirklich. Aber vielleicht irgendwann ja nochmal. Also besser aufbewahren… Oder halt auch nicht. Ich gebe ja sehr gerne zu, dass ich immer noch Hoodies trage, die ich mir kurz nach dem Abi gekauft habe. Und ich werde irgendwie das Gefühl nicht los, dass selbst bei H&M die Klamotten früher besser verarbeitet waren. Denn wenn ich mir heute was kaufe, ist das nach spätestens ein paar Monaten ganz schön verschlissen.

“Fast Fashion” ist das Stichwort: Die großen Modeketten bringen fast wöchentlich neue Kollektionen auf den Markt. Damit soll man sich dann schon nach spätestens zwei Monaten “out” fühlen und sich neue Klamotten kaufen wollen. Döh. Eher kein Minimalismus, würd ich mal sagen. Die Sachen werden natürlich nicht mehr auf Haltbarkeit produziert, sondern möglichst günstig. Und das heisst oft, dass Kunststoff-Fasern eingesetzt werden, die sich dann auch noch im Waschmaschinen-Abwasser als Mikroplastik in die Weltmeere spülen. Was das für Meeres-Organismen und für uns Menschen bedeutet, ist noch gar nicht klar. Und das nur, weil wir uns möglichst schick vorkommen sollen.

Anuschka Rees hat mich da in meiner eigenen Auffassung total unterstützt, dass man lieber weniger Klamotten haben sollte, die aber gut passen und hochwertig sind. Letztendlich trägt man sowieso nur dieselben 10-15 Lieblingsteile. Also mal kräftig aussortieren, bitte. Die Tipps im “Kleiderschrank-Projekt” können dabei ganz prima helfen. Ganz nebenbei bekommt man auch noch ein besseres Gespür für seinen eigenen Stil und kann mit diesem Wissen “im Gepäck” wiederum viel bewusster und effizienter einkaufen.

Bei mir landen inzwischen meine alten Klamöttchen in der Stoffkiste und es werden viele neue Kleider, Shirts, Hosen etc. für unsere Lütte draus genäht. Selbst alte Frottee-Bettlaken eignen sich total super für Schlafanzüge und Kuschelhosen. Mein Schrank ist zwar immer noch zu voll, aber ich gehe ihn Stück für Stück durch und sortiere immer wieder aus. Und neue Klamotten kommen mir nur selten ins Haus – stattdessen nehme ich die Schnitte meiner Lieblingsteile ab und nähe sie mir selber neu nach. Ohne Kunstfasern natürlich.

 

 

Chef’s Table

Netflix 2015-17

Hier gehts nicht unbedingt um Minimalismus, aber durchaus um bewussten Konsum: In inzwischen drei Staffeln werden Spitzenköche bei ihrer Arbeit begleitet. Und in beeindruckenden Bildern werden nicht nur die kreativen Konzepte gezeigt, sondern die Sorgfalt und Achtsamkeit gegenüber Lebensmitteln. Gerade in der neuesten Staffel geht es zum Teil nicht mehr nur um total abgefahrene Menu-Kreationen, sondern um die Konzentration auf das Einfache, Gute. Schwer beeindruckt haben mich vor allem die Folgen über Nancy Silverton (Staffel 3, Folge 3) und ihre Faszination für Brot. Und natürlich die erste Folge der dritten Staffel über die buddhistische Nonne Jeong Kwan. Welchen Einfluss Spitzenköche auf ein allgemeines Ernährungsbewusstsein haben können, zeigt ausserdem das Beispiel Dan Barber (Staffel 1, Folge 2). Er kämpft seit langem für einen Wandel in der Ernährungsindustrie und eine stärker auf Nachhaltigkeit und Regionalität konzentrierte Küche.

Eine wie ich finde total lohnenswerte Doku-Reihe, die Lust auf gutes Essen und bewusst gewählte Lebensmittel macht. Und dabei auch noch verdammt gut aussieht.

 

 

Das ist das Leben! C’est la Vie

von Françoise Héritier
gebundene Ausgabe 10.00 €
Kindle Edition 8.99 € 

Ich habe dieses schmale Bändchen geschenkt bekommen und fand es ganz wunderbar: Eine unzusammenhängede Liste mit kleinen Details, Momenten, Gerüchen und Situationen, die das Leben lebenswert machen. Eigentlich war das Buch kein Buch, sondern ein Brief. Ein Freund schreibt aus dem Urlaub eine Karte, dass er sich kurz mal “herausgestohlen” hat aus seinem Leben. Und Françoise Héritier will ihm antworten und fragt, was das denn sei, das Leben. Und dann kommen ein Buch voller Erfahrungen und Eindrücke, die ihr ganz persönliches Leben bestimmt haben.

Wenn ich bei Amazon so schaue, gibt es viele, die das Buch total doof fanden. Langweilig und nicht nachvollziehbar. Ich fand es wunderschön und habe viele Male aufgehört zu lesen, um die ganzen Eindrücke erst einmal “sacken zu lassen”. Immer mal wieder schaue ich hinein, lese eine Seite und merke, dass ich im Alltag wieder mehr auf Details achte. Und dass ich an vielen Stellen meine eigenen Erfahrungen wiederfinde, auch wenn mich mit einer knapp 45 Jahre älteren Französin jetzt ja nicht soooo viel verbindet.

Normalerweise empfehle ich bei Büchern ja oft das Ebook. Einfach, weil es für mich eben auch Minimalismus ist, sein riesen Bücherregal durch ein kleines, leichtes Gerät auszutauschen. Da kann man dann seine komplette Sammlung einfach in die Handtasche stecken. Aber es gibt so Momente, da sollte man das “richtige” Buch kaufen. “C’est la Vie” ist so ein Moment. Genau wie die Bücher von Iris Wolff zum Beispiel. Die sind einfach so schön produziert, dass man sie gern in der Hand hat. Und es sind Bücher, die man zwischendrin liebendgern einmal mal an irgendeiner Seite aufschlägt und drin liest. Das geht mit Kindle und Co. natürlich nicht.

Also, ich finde das Buch klasse. Und wer es doof findet, muss sich halt einfach “C’est la vie!” denken und mit seinem eigenen Leben weitermachen.

 

 

Das waren meine nächsten fünf Minimalismus Tipps. Wer lieber nicht so viel lesen mag, der findet auf YouTube und Netflix reichlich “Augenfutter”.
Und viele der Bücher gibt es auch als Hörbuch-Versionen als MP3 oder auf CD.

 

Viel Spaß damit!

 

 – Stine –

 

Stempel mit Typo-Tierchen: Neu im Shop

Oooh, da sind sie also endlich: Die Stempel mit den kleinen Tierchen aus 100% Times New Roman Buchstaben und Satzzeichen. Jetzt haben sie es also endlich in die diversen Shops geschafft. Eule, Katze, Hase und Koala warten jetzt geduldig auf ein neues Zuhause, in dem sie es sich dann auf Briefpapier, Lesezeichen, Geschenkanhängern, Ex Libris oder sogar auf Stoffen bequem machen können. Alle Stempel sind wie immer von unserem zuverlässigen Partner hier in Deutschland gelasert. Danach werden sie sorgfältig per Hand ausgeschnitten und auf die kleinen 2x2x2cm Holzklötzchen (FSC zertifiziert) montiert. Das alles mache ich hier höchstpersönlich in meiner kleinen Werkstatt aufm Land zwischen Köln und Bonn.

Jedes Stempelchen ist also ein Unikat, das in einem hübschen Pappschächtelchen daherkommt. Darin kann es nicht nur ganz wunderbar ordentlich verstaut, sondern natürlich auch prima verschenkt werden.

Und demnächst sind die Stempelchen dann auch schon in einigen unserer Ladengeschäfte erhältlich. Die finden sich bei uns in der “Händler”-Rubrik oben im Menu. Bis dahin habe ich dann hoffentlich auch die Produktfotos und -beschreibungen der letzten zwei Neuankömmlinge im “snw?”-Stempelsortiment fertig: zwei größere Sets mit kleinen Landschaften zum selber-stempeln. Sobald diese erhältlich sind, melde ich mich dann noch einmal.

Denn parallel arbeite ich auch gerade an dem nigelnagelneuen Katalog 2017. Von einigen Produkten musste ich mich ja leider verabschieden, weil das “snw?”-Sortiment insgesamt etwas kleiner werden soll. Also nicht nur “etwas”, sondern ziemlich viel. Denn in Zukunft möchte ich mehr in Richtung einer Jahreskollektion gehen, die dann irgendwann durch neue Dinge ersetzt wird. Damit ich im Kopf etwas frischer bleibe und hier das Lager nicht aus allen Nähten platzt. Wer also noch die letzten Exemplare kaufen mag, der sollte schnell noch im DaWanda Shop vorbeischauen. Dort gibt es nämlich auf die Auslaufmodelle satte 40% Rabatt. Heute kommen dort noch einige andere Produkte dazu, denen ich leider auch Lebewohl sagen muss. Rumschauen lohnt sich also.

 

 

 

Minimalismus Literatur & Filme: Teil 01

2017 ist für mich ja ein Jahr der selbst verordneten Veränderungen. Nicht, dass ich nicht zufrieden wäre oder so. Alles ist super. Aber genau in solchen Momenten hat man dann auch die Ruhe und Klarheit, einfach mal ein wenig auszumisten. Und sich umzuschauen, wie andere das mit dem Minimalismus so hinkriegen. Denn genetisch gesehen bin ich glaube ich der totale Sammler-Typ. Bei uns in der Familie wird alles aufbewahrt, was nochmal nützlich sein könnte. Und grundsätzlich finde ich es auch super, so wenig wie möglich auf den Müll zu geben. Aber es gibt ja auch die Möglichkeit, Dinge anderen Menschen zu schenken, die damit noch etwas anfangen können.

Und spätestens, wenn man sich von den vielen Dingen ein wenig eingeengt fühlt, ist es glaube ich Zeit, Sachen wegzugeben. So richtig auffällig ist das irgendwie auch erst, seitdem wir eine Familie sind. Natürlich stehen mit Kind einige notwendige Anschaffungen an, aber man wird doch auch ziemlich mit Dingen zugeschüttet, die eigentlich nicht wirklich wichtig sind. Und dann das Spielzeug. Ganz eigenes Thema.

Aber man darf da auch nicht nur auf andere zeigen: Man selbst shoppt auch gern mal für die Lütten. Weil die Sachen so niedlich sind. Oder cool. Und weil die Kleinen schnell aus den Kleidchen, Schuhen, Shirts etc. rauswachsen, soll es eigentlich auch nicht so super-teuer sein. Da verlockt natürlich das “Drei-Bodys-für-6-Euro”-Angebot bei H&M. Und mal ehrlich: Bei 85 Euro für einen Schlafsack von Alvi schluckt man ja doch erstmal. Und da ist das Inlay noch nicht mal mit dabei. Aber schon von Anfang an haben wir uns entschieden, für unsere Lütte möglichst wenig Mist zu kaufen.

Ausserdem haben wir sehr viel Gebrauchtes übernommen. Inzwischen haben wir (hoffe ich) eine ganz gute Mischung aus Flohmarktsachen, Selbstgemachtem und Hochwertigem gefunden. Aber das hat eine ganze Weile gedauert.

Und weil es irgendwie ja immer ein wenig leichter ist, von anderen zu lernen als sich alles mühsam selbst beizubringen, kommt hier der erste Teil einer kleinen Liste mit Literaturtipps, Filmen und Websites zum Thema Minimalismus und Achtsamkeit. Natürlich wie immer eine sehr persönliche Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Der zweite Teil kommt dann nächste Woche (weil ich zwei der Bücher gerade nochmal lese). Der Einfachheit halber verlinke ich bei den Büchern auf amazon. Ihr könnt aber natürlich alle Exemplare auch bei eurem Lieblingsbuchhändler ganz einfach bestellen.

Los geht’s mit den ersten fünf.

 

 

Fokus: Konzentration lernen in Zeiten der Ablenkungen

von Leo Barbauta
Taschenbuch 10.99 € (englische Version)
Kindle Edition 3.45 €

Ich glaube, dieses Buch war das erste, was ich zum Thema Minimalismus gelesen habe. So vor etwa 4 Jahren habe ich angefangen, mich damit zu beschäftigen. Nicht zufällig war das die Zeit, in der ich mein Smartphone angeschafft hatte. Barbauta ist eine Art Vordenker der Minimalismus-Bewegung und beschreibt in seinem recht schmalen Buch, wie man zu mehr Konzentration kommt, indem man sich kleine “Inseln” ohne Ablenkung erschafft und seinen Alltag ganz bewusst fokussiert. Ich hatte damals die englische Originalversion mit einem stylishen schwarz-weissen Titelbild gelesen. Die deutsche kommt mit dem grünen Cover und Tropfen-Foto etwas “ausgependelt” daher. Das sollte aber nicht abschrecken, denn Barbauta bietet einige sehr schöne Anregungen. Wer lieber auf seinem Blog vorbeischauen möchte, der kann seine Website “Zen Habits” hier finden.

 

 

Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen: Lektionen einer entspannten Mutter

von Rachel Macy Stafford
Taschenbuch 9.99 €
Kindle Edition 7.99 €

Ich hatte mir vor etwa 3 Jahren das englische Ebook “Hands free Mama” für den Kindle gekauft und fand Staffords Buch auf Anhieb gut. Sie beschreibt vor allem ihre eigenen Alltagssituationen und man findet sich an vielen Stellen wieder. Dass Kinder heutzutage mit Eltern aufwachsen, die ziemlich oft auf einen Smartphone-Bildschirm starren, ist vielleicht der größte Unterschied zu unserer eigenen Kindheit. Dass für viele Dinge nur noch sehr wenig Zeit eingeplant wird und schon kleine Kinder von Termin zu Termin hetzen, ist aber wahrscheinlich genauso prägend.

Alles in allem ist die Zeit, in der wir leben, um einiges hektischer und viel enger getaktet als unsere Jugend. Und als Eltern fühlen wir uns ja quasi schon gesellschaftlich verpflichtet, ständig zu “multitasken”. Da bleiben manchmal die Bedürfnisse der Kleinen (und unsere eigenen!) auf der Strecke, ohne dass es dafür einen triftigen Grund gäbe. Denn seien wir mal ehrlich: Das neueste Foto auf Instagram ist kein wirklicher Grund, nicht mit seinem Kind zu spielen. Stafford bietet einige Lösungsansätze, vor allem aber Hinweise darauf, wo unser Verhalten irgendwie zwanghaft wird. Und das Verständnis, dass man ein Problem hat, ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Lösung.

 

 

Clutterfree with Kids: Change your thinking. Discover new habits. Free your home

von Joshua S. Becker
Taschenbuch 7.80 €
Kindle Edition 4.30 €

Wie oben schon geschrieben, nimmt der persönliche Besitz und das Zeug, was sich stapelt, ganz neue Dimensionen an, sobald man eine Familie wird. Das lässt sich irgendwie nicht so richtig vermeiden. Dachte ich. Das Buch von Joshua S. Becker setzt genau an dieser Stelle an. Denn was man sich nicht vorstellen kann, kann man nicht umsetzen. Deshalb will das Buch konkrete Vorschläge machen, wie ein Zuhause mit weniger Zeug auch mit Kindern möglich (und ein Stück weit sogar notwendig) ist. Ich fand das Buch hilfreich und die Ansätze gut. Vor allem, dass man durchaus auch kleinere Kinder mit in den “Clutterfree”-Prozess einbeziehen kann, finde ich eine gute Methode. Denn schlussendlich müssen wir Eltern den Lütten Vorbild sein und wenn wir ihnen keine Alternativen zum simplen Konsumieren aufzeigen, macht es keiner.

 

 

Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert

von Marie Kondo
Taschenbuch 9.99 €
Kindle Edition 9.99 €

Marie Kondo ist wahrscheinlich weltweit die Spezialistin für den Zusammenhang zwischen einem aufgeräumten Zuhause und einer entspannten Seele. Sie arbeitet seit Jahren als Beraterin und hat mehrere Bestseller geschrieben, die sich mit dem Thema beschäftigen. Für die “Times” galt Kondo schon 2015 als einer der einflussreichsten 100 Menschen der Welt – was einem ja schonmal eine ganze Menge über unsere Zeit und Gesellschaft sagt.

Kondo hat vielleicht den radikalsten Ansatz von allen besprochenen Büchern. Für sie muss alles (echt alles!) raus, was einen Menschen nicht glücklich macht. Also muss man alles auf einen Haufen schmeißen und jedes Teil in die Hand nehmen. Was kein Glücksgefühl auslöst, kommt weg. Das ist bestimmt für viele ein guter Ansatz und ich fand es total interessant, die Vorgehensweise mal von Kondo durchexerziert zu bekommen. Ich persönlich fand das aber zu radikal. Und ausserdem basiert das ganze Konzept ja auf der Annahme, dass mich Gegenstände glücklich machen. Das widerspricht doch ein wenig meinem eigenen Ziel, mich eben unabhängiger von Dingen zu machen. Und zu realisieren, dass das Glück eben nicht in Sachen, sondern in Menschen und Momenten liegt.

Irgendwie hat das Buch nicht so gut zu mir gepasst. Vielleicht, weil es so radikal ist und kaum Spielraum lässt. Aber ich denke, dass es trotzdem gut war, sich mit dieser Minimalismus-Lektüre ein wenig “einzunorden” und seinen eigenen Weg zu finden. Eventuell bin ich auch einfach innerlich noch nicht weit genug für Marie Kondo.

 

 

Minimalism: A Documentary about the important Things

Netflix 2016

Wer lieber einen Film schauen mag als sich durch Bücher zu wühlen, dem empfehle ich diese feine Dokumentation über die “minimalists” Joshua Fields Millburn & Ryan Nicodemus auf Netflix. Ein inspirierender Film über unterschiedliche Konzepte des einfachen Lebens – vom “Tiny House” bis zum Selbstexperiment mit einem total reduzierten Kleiderschrank zeigt die Doku viele Menschen und Ideen, die einen absolut “mitnehmen” und ansprechen. Und wer noch tiefer einsteigen will: Millburn und Nicodemus haben nicht nur einige Bücher geschrieben, sondern auch eine wunderbare Website mit einer kostenlosen YouTube WebSerie “Making Minimalism” (eine Art MakingOf des Films) und einem hörenswerten Podcast.

 

So, das war’s erst einmal von mir. Ich habe noch einige schöne Titel auf meiner Liste und stelle diese dann beim nächsten Mal vor.
In der Kategorie “Minimalismus” findet ihr noch einige andere meiner Blogposts zu dem Thema. Und falls ihr noch weitere Tipps und Anregungen habt, freue ich mich natürlich.

 

Ahoi!

 

 – Stine –

 

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Notizblöcke “Mid Century Modern”

Ab jetzt gibt es ganz neu zwei wunderbare Notizblöcke im Format DIN A lang von “snw?”. Inspiriert haben mich dabei die 50er Jahre (oder das “Midcentury Modern”, wie es ja gern im Englischen treffend heisst). Herausgekommen sind farbige Pünktchen und Rechtecke mit handgemachten, dezenten Texturen. Ein ganz wunderbares Geschenk für alle, die ihre To Do Listen gern handschriftlich machen und auf Stift und Papier nicht verzichten mögen.

Jeder Block hat 50 bedruckte Seiten und bietet ordentlich Platz für alle To Do Listen. Verstärkt werden die Blöcke jeweils mit einer stabilen Graupappe, damit man sich schön einfach und auch unterwegs seine Notizen machen kann.

Gedruckt sind beide Motive auf 100% Recyclingpapier mit dem Blauen Engel. Das ist dann nicht ganz reinweiss, sondern etwas dunkler und hat auch eine leichte Textur. Die stört aber überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil: Ich finde, dass die Notizblöcke dadurch noch charmanter und individueller sind.

Ausserdem ist es für mich sehr wichtig, dass gerade Notizzettel (die ja meistens nur einmal und eher kurz verwendet werden) möglichst umweltverträglich hergestellt wurden. Daher kommen die Blöcke zusätzlich zum Recyclingpapier aus einer deutschen Druckerei und wurden CO2-neutral produziert.

Ab jetzt gibt es diese und andere Blöcke also in sämtlichen “snw?”-Onlineshops:

hier geht’s zu DaWanda
lieber zu Etsy? Kein Problem!
auch bei selekkt sind die Blöcke zu haben
und schließlich auch bei amazon

 

Und demnächst haben dann auch schon einige unserer Ladengeschäfte die Notizblöcke im Sortiment. Eine Übersicht findet sich in der “Händler” Rubrik oben im Menu. Dort kannst du dann schauen, ob es vielleicht auch einen Laden in deiner Nähe gibt.

Du hast deinen eigenen Laden und möchtest die Blöcke bei dir verkaufen? Gar kein Problem! “snw?” ist Mitglied bei Etsy Wholesale. Und wir schicken dir auch sehr gern eine Übersicht über unsere Händler-Konditionen. Melde dich einfach bei uns und wir helfen gern weiter.

 

notizblöcke "snw?"

 

 

Muttertagskarte DIY: Pinguin-Liebe

 

Eine Muttertagskarte ist ja wirklich nicht so einfach zu finden – schön soll sie sein, natürlich von Herzen kommen, aber dann doch nicht zu kitschig sein. Seit inzwischen 8 Jahren gibt es daher hier auf dem snw?-Blog ja regelmäßig Kärtchen zum kostenlosen Download für diesen ganz besonderen Tag. Angefangen hat alles mit diesem schlichten Blumen-Kärtchen, für die es eine passende Geschenkschachtel gab. Außerdem Astrids Reineke-Karte. Dann gabs natürlich unsere Straßenschild-Mutti. Und schließlich noch die blumige Karte mit einer aufklappbaren Überraschung drin. Selbstverständlich lasse ich euch auch 2017 nicht ohne Kärtchen stehen und habe mich gleich heute vormittag an einen Entwurf gesetzt.

Und weil heute Welt-Pinguintag ist, habe ich die Karte ganz passend zum Thema gestaltet. Ganz schlicht in schwarz-weiss mit ein paar handgemachten Texturen und der schönen Ghost Town Schrift.

–> hier geht’s zum pdf Download <–

 

und so geht’s

Die Datei könnt ihr ganz einfach herunterladen und im Acrobat Reader öffnen. Dann in möglichst hoher Qualität auf festes Papier drucken. Ich nehme immer das Papier von ColorCopy, weil das besonders fein ist und sich auch feine Details da sehr schön drucken lassen. Sobald die Muttertagskarte gedruckt ist, einfach ausschneiden. Hier kommt dazu eine Schlagschere zum Einsatz, aber das geht natürlich auch mit Cutter und Unterlage oder ganz einfach mit der Schere. Dann nur noch in der Mitte falzen und schon ist euer schickes A6 Kärtchen zum Muttertag fertig. Natürlich müsst ihr noch was Nettes hineinschreiben, aber das versteht sich ja von selbst.

 

muttertagskarte

 

Ich wünsche viel Spaß damit und euch einen wunderbaren Muttertag!

 

 – Stine –

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TOP 5 Tools für Blogger Teil 1: Zeitmanagement, Redaktionspläne & Social Media

2017 wird für mich ja ein Jahr der Neuanfänge. Das Sortiment von “snw?” wird einer Generalüberholung unterzogen und nach dem Re-Design letztes Jahr habe ich auch dem Blog ein paar neue Themen und Bilder verpasst. Bloggen soll jetzt wieder etwas mehr in den Vordergrund rücken. Und weil ich durch die Familie schlichtweg nicht mehr so viel Zeit habe wie früher, muss ich mir Hilfe suchen. Nee, keine Ghostwriter oder so. Sondern schöne Tools für Blogger, die das Leben etwas leichter machen und mir helfen, Zeit zu sparen und strukturiert zu bleiben.

Dabei sind die meisten Werkzeuge nicht nur für Blogger hilfreich, sondern ganz allgemein für alle, die Projekte und ihre Arbeitszeit organisieren wollen und auf verschiedenen Social Media Kanälen aktiv sind. Hier also meine (natürlich total subjektiven) Top 5 Tools für Blogger:

Top 5 Tools für Blogger

(1) Toggl

Toggl ist eine (kostenlose) Website für Zeitmanagement, auf der man eine virtuelle Stoppuhr mitlaufen lassen kann oder Zeiten manuell einträgt. Ich benutze Toggl ständig, um alle meine Grafik-Jobs zu verwalten, bei denen ich nach Zeit bezahlt werde. Ich kann sekundengenaue Aufzeichnungen machen, diese jederzeit unterbrechen und wieder aufnehmen und mir am Ende des Projekts einen detaillierten Bericht ausgeben lassen. Dieser ist dann die Basis für meine Rechnungen, denen ich immer die jeweiligen Toggl-Berichte mit beigebe. Dabei kann ich Aufträge nicht nur nach Kunden unterteilen, sondern auch nach Projekten. Innerhalb der Projekte wiederum kann ich meine Aufgaben noch detaillierter aufsplitten, so dass jeder Kunde (und ich selbst auch) genau weiss, wieviel Zeit mit welcher spezifischen Aufgabe verbracht wurde. Das hilft ungemein, um seine Arbeitsprozesse im Blick zu behalten und im Laufe der Zeit zu optimieren.

Apropos optimieren: Toggl benutze ich nicht erst seitdem ich wieder verstärkt Grafik-Aufträge annehme. Ursprünglich hatte ich es nämlich entdeckt, um meine unterschiedlichen Produktentwicklungen und Aufgaben für “snw?” zu überprüfen. Mir ging es dabei vor allem darum, einfach mal herauszufinden, wieviel Zeit ich mit welcher Aufgabe verbringe. Damit wollte ich dann meinen Tages- und Wochenplan besser strukturieren. Dafür habe ich eine Woche lang konsequent jeden Arbeitsschritt aufgezeichnet und zugeordnet. Am Ende hat sich herausgestellt, dass ich die meiste Zeit mit Buchhaltung und Kundenkommunikation verbringe.

Das war für mich schon ein Stück weit überraschend, weil die ja so mehr oder weniger nebenher erledigt werden und mir einfach nicht klar war, wieviel Zeit (und damit letztendlich Geld) dafür draufgeht. Neben der konkreten Zeit, die ich für die Herstellung von Produkten (also zum Beispiel das Montieren und Verpacken von einem Stempel-Set) brauche, musste ich also auch diese Zeit irgendwie in die Produktpreise mit einbinden. Das wurde mir aber eben erst klar, nachdem ich Toggl mit allen seinen Möglichkeiten konsequent benutzt habe. Danach hatte ich dann die Möglichkeit, meine Prozesse zu überdenken und mir an genau diesen Stellen noch mehr Hilfe zu holen. Und da kam dann schon das nächste Tool ins Spiel:

Top 5 Tools für Blogger

(2) Billbee

Für alle, die einen eigenen Etsy-, DaWanda- oder sonstigen Onlineshop haben, ist Billbee ein echter “Lifesaver”. Am Anfang habe ich alle meine Rechnungen noch in den Rechner eingetippelt, aber das war ab einer bestimmten Menge an Bestellungen einfach nicht mehr machbar. Damals habe ich die Billbee-Website von Jan entdeckt (die früher noch “Rechnungsdruck” hieß).

Ursprünglich hatte Jan das Tool für seine Frau Jutta entwickelt, die auch bei DaWanda verkaufte und dringend eine Lösung fürs Rechnungschreiben gesucht hat. Im Laufe der Zeit wurde der Service nicht mehr nur immer professioneller, sondern auch umfangreicher. Inzwischen umfasst das Leistungssprektrum des Onlineservices die Bestell- und Auftragsabwicklung, eine umfangreiche Lager- und Warenwirtschaftsübersicht und eine Verwaltungsschnittstelle für Kundendaten. Dabei lässt sich Jans Service nahtlos in nahezu alle gängigen Onlineshops einbinden. Und das sowohl auf Plattformen wie DaWanda, Etsy, Amazon, Ebay und Yatego als auch eigene Shoplösungen wie Gambio, big cartel, Shopify, PayPal und WordPress Shops. Wer (wie ich) mehrere Label auf derselben Plattform hat, kann problemlos differenzieren, jeweils eigene Nummernkreise und Rechnungslayouts hinzufügen und den Warenbestand bei Verkäufen direkt automatisch anpassen lassen. Billbee gibt dann eine Warnung heraus, sobald ein Artikel fast ausverkauft ist. Sehr cool.

Der Zahlunsabgleich über die Direktzahlungs-Tools der Plattformen, über PayPal und Girokonten kann automatisch erfolgen. Alle Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Rechnungen lassen sich dann mit einem Klick ausdrucken. Und auch die Versandetiketten können direkt mit erstellt werden.

Billbee kann ausserdem als Schnittstelle für Verkäufe von digitalen Produkten fungieren. Bei DaWanda gibt es ja leider nicht wie bei Etsys “Instant Download” die Funktion, dass Kunden nach Zahlung automatisch ihre bestellten Ebooks herunterladen können. Damit man nicht mühsam die Dateien per Mail schicken muss oder auf seine Dropbox verlinkt, kann Billbee diesen Versand automatisch übernehmen. Dazu gibt es eine ausführliche Dokumentation, die alle Schritte detailliert erläutert und die ihr euch einfach mal anschauen könnt. Wie man vielleicht auf der “FAQ”-Seite von Billbee schon ganz gut erkennen kann ist der Kundenservice und die Hilfestellung bei Problemen grandios. Auf Anfragen wurde bisher immer superschnell geantwortet und es gibt zusätzlich ein Nutzer-Forum, in dem auch viele Fragen direkt geklärt werden.

Kostenlos ist Billbee nicht, aber die Gebühren sind absolut moderat. Ich setze den Service inzwischen auch für alle meine anderen Rechnungen ein. Dabei nutze ich bei weitem nicht das komplette Spektrum dessen, was Billbee eigentlich kann, aber für mich ist es trotzdem eine absolute Erleichterung meines Arbeitsalltags.

Das merke ich insbesondere bei Verkäufen über selekkt, die bisher leider noch nicht mit Billbee abgewickelt werden können. Da muss dann alles mühsam per Hand eingetragen werden, was ziemlich nervt. Aber da das der einzige Shop ist, der manuell abgearbeitet werden muss, hält sich der Ärger in Grenzen.

Auf zum nächsten Tool:

Top 5 Tools für Blogger

(3) Trello

Ich bin ein großer Fan von Zettel und Papier. Daher werden die To-Do-Listen für den Tag auch immer einfach kurz notiert. Aber manchmal ist es doch klasse, wenn man Zeit und Projekte digital organisieren kann. Das hat den Vorteil, dass man ganz leicht nochmal was dazwischenschieben kann. Ausserdem lassen sich mit Links, Fotos und allem PiPaPo auch supergut Inspirationen und Quellen einarbeiten. Daher ist eines meiner relativ neuen Lieblings Tools für Blogger das kostenlose Online-Tool Trello.

Trello ist so eine Art virtuelles Whiteboard, auf dem man Foto-Schnipsel, Checklisten und Notizen in sogenannten “Karten” speichern kann. Ich nutze es sowohl für meinen Blog Redaktionsplan als auch für größere Projekte. Auch für Teams ist Trello ein einfaches Tool, um Aufgaben zuzuordnen, Deadlines festzulegen oder sich gegenseitig auf dem Laufenden zu halten. Trello ist intuitiv und simpel, aber trotzdem total nützlich. Ob man seine Hochzeit plant, ein Haus baut oder eine Reise organisiert: Auch privat lässt sich Trello super nutzen.

Und das Gute dabei ist, dass es sich automatisch auf sämtlichen Geräten synchronisiert. Wenn ich also am PC mein Board bearbeite, kann ich die Änderungen am Smartphone sehen. Und wenn mir unterwegs noch etwas einfällt, ergänze ich das Board einfach am Handy oder Tablet. Dann kann ich zuhause darauf zugreifen oder direkt mein Team über die Änderungen informieren. Entweder durch eine kleine Notiz oder das Verschieben von Karten in den “erledigt”-Bereich. Gerade wenn Projekte drohen, etwas unübersichtlich zu werden, kann Trello mit seinen farbigen Labels, dem Kalender und Checklisten Ordnung in den Ablauf bringen. Klare Empfehlung.

Top 5 Tools für Blogger

(4) Hootsuite

Ich hab ja schon desöfteren mal angedeutet, dass dieser ganze Social Media Hype mich zeitweilig etwas überfordert. Überall Präsenz zu zeigen und seine Posts zu koordinieren fällt mir manchmal etwas schwer. Auftritt: Hootsuite.
Hootsuite ist eine Website und App, in der man seine unterschiedlichen Social Media Konten bündeln kann. Ich habe dort Facebook, Twitter und Instagram auf einem Blick und kann mir jeweils in einem “Stream” meinen HomeFeed, meine eigenen Beiträge und meine geplanten Posts anzeigen lassen. Gerade die Möglichkeit, Beiträge zu planen und zu terminieren ist total klasse. Sobald ein neuer Blogpost gescheduled wurde, gehe ich rüber zu Hootsuite und plane meine Twitter-, Facebook- und Instagram-Nachrichten dementsprechend. Easy-peasy. Instagram braucht zwar noch einen Klick mehr, weil ich den Post über mein Smartphone bestätigen muss, aber der Rest läuft vollautomatisch.

Hootsuite kann zusätzlich auf YouTube, LinkedIn, Google+ und WordPress zugreifen. Da ergeben sich also noch unheimlich viele andere Möglichkeiten. Ausserdem lassen sich die jeweiligen Streams noch super anpassen. Wer sich also beispielsweise eine Liste seiner Instagram Follower einblenden lassen mag, kann das problemlos tun. Und wer lieber seinen Twitter Posteingang neben seinen Tweets sehen möchte, der kann sich das auch so einstellen.

Die kostenlose Version erlaubt nur drei verschiedene Social Media Kanäle. Deshalb schreibe ich zum Beispiel meine Blogposts direkt in WordPress. Das finde ich auch etwas übersichtlicher und flexibler. Wer mehr Funktionen oder Kanäle braucht, kann dies mit einer kostenpflichten Version aufstocken.

 

(5) Mailchimp

Seit nicht allzu langer Zeit gibt es ja einen superschicken kleinen “snw?”-Newsletter. Einmal im Monat gibt es darin Neuigkeiten von “snw?” und exklusive kleine Give-Aways und Rabatt-Aktionen. Und damit der Newsletter hübsch aussieht, habe ich mich mal näher mit Mailchimp auseinander gesetzt. Mailchimp ist eine Website, auf der man aus verschiedenen Design Templates das heraussuchen kann, was einem am besten gefällt. Oder man baut sich seinen Newsletter komplett selbst. Auch das Anmeldeformular für den Newsletter kann man sich über Mailchimp erstellen lassen, so dass alle neuen Registrierungen direkt mit übernommen werden. Für die nächste Mail sind dann automatisch alle mit an Bord.

Ist der Newsletter erst einmal geschickt kann man über die Website die wichtigsten Statistiken abrufen. Das hilft einem natürlich sehr, weil man vergleichen kann, was gut gefällt und was nicht. Darauf aufbauend kann man dann seine folgenden Mails ein bisschen optimieren.

Die Oberfläche ist einfach zu bedienen und das Mail-Layout kann schön per drag’n drop zusammengebaut werden. Alles in allem ein schönes Tool für die Automatisierung vom Newsletter-Versand.

Mailchimp ist kostenlos. Wer aber über die einfachen Funktionen hinausgehen und seine Subscriber-Liste noch stärker für Werbezwecke nutzen möchte, der müsste auf eine kostenpflichtige Version zurückgreifen. In dieser gibt’s dann noch zahlreiche Ergänzungen, die ich persönlich für mich aber nicht brauche.

Fazit: Tools für Blogger

Manchmal zwingen einen die Umstände ein wenig, sich Hilfe von außen zu holen. In meinem Fall hatte ich nach der Elternzeit einfach nicht mehr so viele Arbeitsstunden zur Verfügung wie vor der Familie. Also musste alles effizienter werden. Mit der Zeit habe ich viel ausprobiert, was mir meinen Arbeitsalltag erleichtern kann und nichts oder nicht viel zusätzlich kostet. Als visueller Mensch möchte ich ausserdem, dass meine Werkzeuge auch noch möglichst hübsch und übersichtlich sind. Wenn du ähnlich tickst wie ich, dann konnte ich dir mit meinen Tipps vielleicht ja schon weiter helfen. Und wenn du auf andere Tools für Blogger ganz besonders schwörst und begeistert davon bist, dann hinterlasse doch einfach einen Kommentar. Ich freue mich über Inspiration. Denn schließlich kann man als “Ein-Frau-Unternehmen” nie Hilfe genug bekommen. :)

Ahoi!

 

 – Stine –

 

 

 

 

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Rockeby: einer meiner Font Favoriten 2017

 

Immer mal wieder stolpert man mehr oder weniger zufällig über Schriften, die einen begeistern. Also, mir passiert das jedenfalls. *Nerd Alarm!* Und ich glaube, das geht vielen Typographie-Begeisterten so. Daher nutze ich hier ab und zu die Chance, um schöne, vielseitige Schriften vorzustellen und sie ein bisschen bekannter zu machen.

Denn wenige ahnen wahrscheinlich, wieviel Arbeit in so einer Schrift steckt. Daher brauchen Schrift-Designer meiner Meinung nach ein bisschen mehr Anerkennung. Weil ja so ein wenig die Erwartungshaltung herrscht, dass Schriften immer kostenlos sein müssen. Müssen sie nicht. Gute Schriften dürfen und sollten etwas kosten. Damit es auch in Zukunft noch Menschen gibt, die mit dem Entwerfen von Schriften ihren Lebensunterhalt verdienen können. Und damit Menschen wie ich, die mit dem Benutzen von Schriften ihren Lebensunterhalt verdienen, weiter arbeiten können. Also: Support your favorite Font Designer!

Soweit erstmal meine kleine Einleitung. Jetzt aber zur momentanen Lieblingsschrift, der “Rockeby” von “My Creative Land”. Dabei sollte ich eigentlich nicht von einer Schrift allein sprechen, weil die Rockeby als ganze Schriftfamilie daherkommt.

 

rockeby font family

 

Was ist denn eine Schrift-Familie?

Von einer Schrift-Familie spricht man, wenn es eine ganze Gruppe zusammengehörender Schriftschnitte gibt. Das erlaubt einem Designer, ganze Layouts mit derselben Schriftfamilie zu gestalten. Gerade bei typografie-lastigen Designs bringt das Abwechslung ins Schriftbild, ohne für optische Unruhe zu sorgen.
Und die Rockeby hat so einiges zu bieten. Eine Grotesque mit vier Schriftschnitten und jeweiligen echten Kursiv-Versionen. Zwei verschiedene Script-Schriften (jeweils mit vier Schnitten) und einen Haufen Extras. Dazu gibt es Unmengen von Ligaturen, Schnörkeln und Alternates. Quasi der Traum eines jeden Designers. Aber es hört noch nicht auf: Zusätzlich ist die Rockeby eine sogenannte Multilayer Font. Es gibt also noch schraffierte Versionen der Grotesque, einen Outline-Schnitt und mehrere Inline- bzw. Inside-Varianten. Alle problemlos miteinander kombinierbar. Mannomann. Da hat aber jemand so richtig viel Arbeit in die Schrift gesteckt.

 

rockeby font family

 

Und was kostet der Spaß?

Weil eine gute Schrift(familie) einem das Leben ja unglaublich erleichtern kann, zahle ich inzwischen gerne für gute Fonts. Die Rockeby kostet mit all’ ihren unterschiedlichen Features um die 100 Euro. Und sie ist ihr Geld auch wert. Wer jetzt gerade aber mal so richtig sparen möchte, der sollte schnellstens mal bei DesignCuts vorbeischauen. Dort ist die Rockeby nämlich Teil einer Font Collection für sagenhafte 29 $.

Soweit erst einmal von mir – am Samstag melde ich mich wieder mit einem Post zu meinen Top 5 Tools für Zeit- und Projektmanagement. Bis bald!

 

 – Stine –

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Übrigens: Es gibt einen “snw?” Newsletter!

Vielleicht hat es der ein oder andere schon bemerkt: Seit diesem Jahr gibt es in der rechten Spalte ein Feld für die Newsletter-Anmeldung. Jeden Monat (immer so um den 15. rum) schicke ich eine kleine, feine Mail mit den neuesten Neuigkeiten aus dem “snw?” Universum. Das sind dann zum Beispiel Blogbeiträge oder neue Produkte. Und ganz exklusiv für Abonnenten gibt es dann auch Rabatt-Codes und spezielle Give-Aways.

Ich habe lange überlegt, ob so ein Newsletter Sinn macht. Aber ich weiss aus eigener Erfahrung, dass man im Alltag nicht immer mit allen Blogs Schritt halten kann. Ich selber freue mich daher über wohldosierte Nachrichten, was auf den jeweiligen Seiten seit meinem letzten Besuch so passiert ist. Und vielleicht geht es euch ja ähnlich und ihr mögt auf dem Laufenden gehalten werden.

Also habe ich mich gleich im Januar mal ein bisschen mit MailChimp auseinander gesetzt und einen schlichten kleinen Newsletter gebastelt. Das macht echt Spaß und ist auch für mich eine schöne Gelegenheit, den vergangenen Monat ein wenig Revue passieren zu lassen und den nächsten zu planen. Denn mit der Neuausrichtung des Blogs sind in diesem Jahr auch ein paar neue Arbeitsweisen und Tools dazu gekommen, die ich euch dann demnächst mal auf dem Blog vorstelle.

Wer also möchte, dass einmal monatlich ein kleines bisschen “sonst noch was?” in seine Mailbox hüpft, der sollte sich schnell schonmal eintragen. Den aktuellen Newsletter für April habe ich gestern gerade rausgeschickt, aber wer sich vor Ostern noch einträgt, bekommt den noch zugesendet. Darin gibts dann auch einen kleinen Rabatt-Code für eure DaWanda-Einkäufe. Der nächste Geburtstag, Hochzeitstag oder Muttertag stehen ja bestimmt schon vor der Tür. Da kann man sicherlich noch die ein oder andere Kleinigkeit und Grußkarte gebrauchen.

Ich freue mich, von Euch zu hören und sage schonmal liebste Grüße und Frohe Ostern!

 

 – Stine –

 

 

 

DIY: Frühlingsdeko oder Cupcake Topper mit schlichten Blümchen

Ostern ist ja bei uns in der Familie ein schönes Fest, wird aber irgendwie nicht so sehr zelebriert. Das heisst, dass wir in dem Sinne keine bestimmten Traditionen oder sowas haben, wie das vielleicht bei vielen anderen der Fall ist. Wir haben zwar immer mal Ostereier gefärbt oder diese traditionellen Kuchen in Lamm-Form gebacken. Und in meiner Zeit in Marburg gabs zu Ostern die berühmte Grüne Soße. Aber so richtig hängengeblieben ist davon nix. Alles in allem freuen wir uns einfach immer sehr über den Frühling und ich habe spätestens im Februar jedes Jahr den totalen Drang, hier bei uns im Haus alles mit Frühlingszweigen und -blüten zu dekorieren. Daher gibt es als kleines Oster-Give-Away dieses Jahr auch keine Häschen und Eier oder sonstiges “typisch Österliches”, sondern einfach kleine Blumenvasen und Topfblümchen zum Ausdrucken und Ausschneiden. Dabei sind die Blümchen prima als “Party-Piekser”, Cupcake Topper und Frühlingsdeko für den Ostertisch, für Mitbringsel zum Picknick oder als Gastgeschenk geeignet.

Natürlich kann man daraus kleine Girlanden für Kuchen und Torten machen oder (wie ich hier) die Vorlagen auf Zahnstocher oder Holzspieße montieren. Von Party-Pieksern und kleinen Coctail-Spießen bin ich ein großer Fan, seitdem ich für unsere Lütte zur Karnevalsfeier kleine Portionen Obst in Cupcake-Förmchen mitgenommen habe. Und die Piekser waren sowohl hübsch als auch perfekt als kleiner Gabel-Ersatz. Die Kids fanden das auch super, obwohl es ja ein total gesunder Snack war. Was will man mehr? Natürlich hab ich (damit es nicht nur schnödes kleingeschnibbeltes Obst ist) noch einen Hauch Kuvertüre drüber gegeben. Aber das zählt ja eigentlich nicht so richtig, oder? ;)

Und so gehts:

Einfach das Cupcake Topper pdf auf stabiles Papier drucken, die Vorlagen ausschneiden, an der Linie falzen und auf Zahnstocher oder Schaschlikspieße kleben.

hier gehts zum Download

UPDATE: Weil die Piekser für Kids ein bisschen schwierig auszuschneiden sind mit ihren ganzen Rundungen habe ich eine Version mit nicht so verschnörkelter Außenlinie entworfen. Die eignet sich auch prima, wenn es mal ein bisschen schneller gehen soll und man nicht ewig schnippeln möchte.

hier gibt’s die schnelle Variante

Ihr könnt die Vorlagen übrigens auch als kleine Geschenk-Deko unter das Geschenkband eines Mitbringsels klemmen. Oder mit kleinen Löchern und Benzeln auszurüsten und als Geschenkanhänger und/oder Dekoration benutzen. Macht sich wunderbar an schlichten Zweigen oder auf Spießen in Blumenpöttchen. Es gibt also wahnsinnig viele Verwendungsmöglichkeiten und ich wünsche euch schonmal viel Spaß beim Basteln!

Übrigens: Demnächst gibt es die kleinen Piekser mit einigen Motiven mehr und ausführlichen Tipps und Tricks bei makerist.de als Ebook. Also schaut einfach nach Ostern dort einmal rum, wenn ihr mögt.

– Stine –

Minimalismus in der Kreativwirtschaft? Eine Art Neuanfang

Schon seit längerem beschäftige ich mich ja mit dem Thema “Kreativwirtschaft” und wie es mit meinen Shops und Labels wohl so weitergehen soll – meine Unterhaltungen mit anderen Kreativen auf Märkten, im Netz und persönlich haben ergeben, dass fast alle mit dem Handmade-Boom etwas hadern. Die Übersättigung des Marktes, das Aufspringen großer Konzerne auf die “DIY-Welle”, die steigenden Gebühren der Handmade-Marktplätze und noch vieles mehr haben die Anfangs-Euphorie doch ziemlich gedämpft und viele Labels, mit denen ich damals auf DaWanda angefangen habe, haben sich inzwischen aufgelöst oder sind mittlerweile nur noch auf Etsy aktiv. Auch bei mir stellt sich immer wieder die Frage, ob sich Shops mit den eigenen Produkten überhaupt noch lohnen. Abgesehen von den Produktionskosten sitzt man auf einem wachsenden Lager von Grußkarten, Stempeln und Frühstücksbrettchen, die uns hoffentlich nicht irgendwann einmal vom Dachboden einfach auf den Kopf fallen, weil das alte Fachwerkhäuschen das Gewicht schlichtweg nicht mehr verkraftet. Von den ganzen Verpackungsmaterialien einmal abgesehen. Dabei versuche ich gerade, ein bisschen “Minimalismus” in unseren Alltag zu bringen.

 

Öhm. Was ist denn Minimalismus?

Minimalismus ist die Suche nach dem Wertvollen, das zeitgleich auch immer Verzicht auf Konsum bedeutet. Also natürlich nicht auf allen Konsum, aber eben auf den, der einem quasi von der Gesellschaft oder der Werbung vorgegeben wird. Ziel ist ein bewusster Konsum, der sich an den eigenen Werten und Bedürfnissen orientiert. “Nebenher” geht es nicht nur darum, neue Anschaffungen kritisch zu hinterfragen, sondern auch, Vorhandenes mal mit der Frage zu betrachten “Brauche ich das? Hilft mir das?” Dinge sind eben nur Dinge und wir verbringen einfach sehr viel Zeit damit, uns um unsere Dinge zu kümmern und haben weniger Ruhe und Konzentration für die Menschen um uns herum. Dabei ist die meiste Zeit mit Dingen eigentlich nicht besonders erfüllend, sondern geschieht aus reiner Gewohnheit: Wir checken 100x am Tag unsere Mails auf dem Smartphone, weil die Hand eben in einer kleinen Denkpause immer schon automatisch zum Email-Programm huscht. Wir scrollen die Timeline von Facebook rauf und runter, weil wir gerade mal 5 Sekunden nix anderes zu tun haben. Ständig piept und bimmelt was und wir bekommen diesen mini Adrenalinkick, dass es ja eine neue Nachricht, ein neuer Like oder ein neuer Onlineverkauf sein könnte. Weil wir daraus unsere Bestätigung holen und Selbstvertrauen tanken. Dabei zerfasern wir uns total und verlieren unsere Konzentrationsfähigkeit, weil wir ja auch ständig drölf Dinge parallel machen und es total uncool ist, nicht dauernd vernetzt zu sein. Wer sitzt denn schon noch ohne Blick aufs Smartphone im Wartezimmer, Bus oder Ubahn? Selbst im Gehen “muss” man essen und zeitgleich den Snack oder das Outfit noch schnell für Instagram fotografieren. Danach dann gleich noch kauend durch die Fotos der anderen schauen und gucken, wer was mit Herzchen und Kommentaren versehen hat.

Minimalismus setzt dem die Fokussierung auf das Wichtige entgegen. Das heisst natürlich nicht, dass man sich nie wieder bei Instagram rumtreiben darf oder ab jetzt nicht mehr per Email erreicht werden kann. Aber man muss das ja nicht alles zeitgleich machen. Eins schön nach dem anderen und dann aber darauf konzentriert. Oder sinnvoll geplant mit praktischen Social Media Tools und Blog-Redaktionsplänen. Und man muss jetzt auch nicht alle seine Besitztümer auf den Müll werfen oder verschenken. Aber vielleicht überlegt man sich einfach mal, welche der eigenen Dinge besonders hochwertig sind und besonders gut zu einem passen. Was hält noch die nächsten Jahre und ist nicht nach 2 Monaten nicht mehr “in” oder total verschlissen? Was wurde fair produziert und nicht um den halben Globus geschippert? Also einfach mal auf Haltbarkeit und Nachhaltigkeit (jaja, das abgenuddelte Wort, da isses) achten. Und Individualität. Also eigentlich das, was unsere Großeltern noch ganz selbstverständlich fanden und was uns in den letzten Jahren irgendwie abhanden gekommen ist. Minimalismus ist also eigentlich gar nix neues, sondern nur eine bewusste Entscheidung für etwas, das frühere Generationen sich halt einfach gar nicht leisten konnten. Weil es eben kein Amazon gab, sondern nur den Schuster vor Ort. Und weil das Geld nur für drei Pullover reichte. Im Leben.

Es geht hier also um Entscheidungen – was bleibt, was geht? Was ist mir wichtig? Wofür will ich meine Zeit einsetzen? Wie kriege ich alles unter einen Hut? Bei mir gehts dabei um das tägliche Rechnungen-Schreiben, Bestellungen-Verpacken und -Versenden inklusive Buchhaltung. Da bleibt irgendwie manchmal nur noch sehr wenig Kraft und Zeit für neue Dinge, frische Ideen und schöne Projekte.

 

Hamsterrad Social Media

Meine Lösung war bisher ja, dass ich vor allem meine Abläufe perfektioniert und effizienter gemacht habe. Neben der Organisation meines Büros und dem Erstellen eines Zeitplans habe ich einige Schritte delegiert und bin damit bisher sehr gut gefahren. Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass jede Effizienzsteigerung direkt mit einer anderen Aufgabe wieder zunichte gemacht wird. Stichwort: Social Media. War es bis vor einigen Jahren noch komplett ausreichend, sich um seinen Blog zu kümmern und vielleicht noch eine Facebook-Seite zu haben, muss man als kleines Unternehmen inzwischen nicht mehr nur dort, sondern auch auf Pinterest, Twitter, Instagram, YouTube und all’ den anderen Kanälen aktiv sein, damit man überhaupt wahrgenommen wird. Echt jetzt? Wann soll ich das denn alles machen? Und nervt es nicht, wenn ich allen immer meine Produkte um die Ohren haue? Irgendwie kann’s das doch nicht sein. Ich glaub schon, dass ich eine Art “Sendungsbewusstsein” habe, aber überall omnipräsent sein zu müssen, überfordert mich dann doch.

Zeit, sich mal zurückzulehnen, durchzupusten und Bilanz zu ziehen: Was brauche ich? Was macht mir Spaß? Was bringt am meisten? Gerade so ein Jahresanfang bietet sich da ja ein bisschen an und ich habe seit Januar viel darüber nachgedacht, wie es weitergehen soll. Daher werde ich (dank wunderbarer Tools wie beispielsweise Hootsuite) zwar auf den üblichen Social Media Kanälen wie Facebook und Twitter weiter präsent sein, habe mich aber umgeschaut, was für mich am meisten Sinn macht. In Zukunft werde ich mich wohl auf Instagram und Pinterest besonders konzentrieren. Mit ihrem Fokus auf schönen Bildern sprechen mit diese beiden einfach am stärksten an und ich fühle mich dort am besten aufgehoben. Es ist also auch dort Zeit für ein kleines bisschen Fokussierung.

 

To consume or not to consume: Ein bisschen Minimalismus geht. Irgendwie.

Ein weiterer Frust-Faktor ist die Frage, ob ich als Verkäufer weiter Teil einer immer nur auf Wachstum programmierten Konsumwirtschaft sein möchte. Grundsätzlich macht es mir wahnsinnig Spaß, Dinge zu verkaufen. Aber man muss sich ja doch fragen, ob man damit nicht zu einer Gesellschaft beiträgt, die viel zu viel konsumiert und sich mit immer mehr Dingen umgibt.

Gerade, wenn wieder eine Lieferung von der Druckerei kommt, ist neben Aufregung und Spannung (ja, ich bin tatsächlich noch jedes Mal nervös, wenn was aus dem Druck kommt!) auch immer ein kleines bisschen Frustration dabei, weil ja schlussendlich Papier durch die halbe Republik gefahren wurde, damit ich es hier lagere und dann wieder an andere Leute weiter verschicke. Döh. Macht das eigentlich Sinn? Kann man das gegenüber der Umwelt verantworten? Und möchte man nicht eigentlich zu bewussterem Konsum und nicht einfach nur zum Kaufen anregen?

Wie soll ich denn ein Leben mit weniger Zeug realisieren, wenn ich das Lager immer voll haben muss? Und ist das nicht verlogen, wenn ich ein einfacheres Leben in Richtung “Minimalismus” möchte und dann “Deko & Klimbim” verkaufe?

 

Was heisst das konkret?

Alles nicht so einfach. Für mich war erst einmal wichtig, dass die Produktpalette von “snw?” in Zukunft kleiner werden wird. Das fängt mit dem Ausverkauf von älteren Produkten an. Aber auch neuere, liebgewonnene Motive haben ab jetzt eine bestimmte Laufzeit und werden dann aus dem Sortiment genommen. Mehr als 100 Produkte im Shop sind einfach zuviel und daher wird das Sortiment kleiner und feiner werden. Mein Ziel sind 50 Produkte, hinter denen ich voll stehe und die 100%ig zu mir passen. Das heisst natürlich auch, den Mut zu haben, regelmäßig mal “Tschüss” zu sagen, damit etwas Neues ins Sortiment wandern darf.

Ausserdem ist es für mich immer wichtiger geworden, dass meine Artikel in Deutschland und möglichst umweltfreundlich hergestellt werden. Ich habe in letzter Zeit einige Recyclingpapiere ausprobieren können und habe mit “meiner” Druckerei einen Partner gefunden, der nicht nur FSC zertifizierte Materialien und solche mit dem Blauen Engel anbietet, sondern auch CO2 neutral produziert. Das ist vielleicht jetzt nicht umwelttechnisch der große Wurf, aber ein Anfang. An den Verpackungsmaterialien arbeite ich noch – da habe ich trotz diverser Zellglas-Muster noch keine wirkliche Alternative zu meinen PP-Flachbeuteln gefunden. Denn Papierprodukte müssen schon einigermaßen geschützt in den Versand oder Handel gehen und müssen durch die Verpackung hindurch gut zu erkennen sein.

Apropos Handel: In Zukunft werde ich mich stärker um den Verkauf in Ladengeschäften bemühen, damit nicht mehr so viel einzeln auf die Reise geschickt werden muss. Mit “Etsy Wholesale” habe ich eine ganz wunderbare Plattform, auf der man meine Produkte als Ladeninhaber zu Großhandelspreisen und -konditionen bekommen kann. Bei Interesse (und Nachweis eines Ladengeschäfts) kann ich sehr gern einen so genannten “Guest Pass” schicken, mit dem man in meinem Sortiment stöbern und die Preise einsehen kann. Also meldet euch einfach bei mir, wenn ihr Ladenbesitzer seid.

Und ich werde mich mehr und mehr auf das Weitergeben von Ideen und Wissen statt Dinge konzentrieren. Video-Tutorials, Ebooks, pdfs und andere digitale Medien sollen euch helfen, selbst zu kreieren und nicht immer nur fertig zu kaufen. Denn selbst, wenn es nur das Ausschnippeln von kleinen Blumensamen-Tütchen ist: Etwas mit den eigenen Händen herzustellen, ist gut fürs Gemüt und hilft, sich zu konzentrieren.

 

Und der Blog?

Immer wieder stellt man sich ja die Frage, ob Blogs überhaupt noch zeitgemäß sind bei all’ dem Social Media Gedöns. Reicht nicht ein schickes Foto auf Instagram, wo man sich sowieso viel besser und schneller miteinander vernetzen kann? Oder ein Post auf Facebook, wo man ein paar “Likes” abgreift und noch schnell bei seinen Freunden rumschaut, um zum Geburtstag zu gratulieren? Das sind so die Fragen, die ich mir gestellt habe. Nach langer Überlegung habe ich beschlossen, dass ich die Form des Blogs immer noch sehr gerne habe – ein Blog ist für mich irgendwie nicht so schnellebig, nicht so abhängig von einem “instant feedback”, sondern eher eine Art Tagebuch. Ich rechne nicht sofort mit Kommentaren (auch wenn ich mich sehr darüber freue) und poste nicht mal eben schnell, sondern überlegt und planend. Dabei hat sich sowohl das Erscheinungsbild als auch der Zweck dieses Blogs hier natürlich im Laufe der Zeit immens gewandelt. Und jetzt ist eben mal wieder Zeit, einen kleinen “Cut” zu machen. In Zukunft dreht es sich hier natürlich auch immer noch um meine Arbeit mit und für “snw?”, aber eben auch um meinen Weg zu weniger Zeug und mehr Leben. Neben Zeitmanagement und hilfreiche Tools für die tägliche kreative Arbeit gehts dann auch um die Möglichkeit, Dinge nicht mehr einfach nur kaufen, sondern auch selber machen zu können. Dabei gibt es ganz simple Rezepte für Sachen, die man sonst immer im Supermarkt oder Kaufhaus besorgt hat, die man aber total einfach selber herstellen kann. Das Rezept für selbstgemachte Knete, aber auch für die Obstriegel letzte Woche sind da schonmal ein Anfang gewesen. Die Liste lässt sich beliebig erweitern: Pudding, Sahnesteif, vegetarische Bratlinge – das sind alles Dinge, die man in Tütchen und Packungen kaufen kann, die aber letztendlich genauso schnell selbstgemacht werden können. Und darum soll es dann in Zukunft auch hier gehen.

 

Und wie gehts weiter?

Erstmal muss ich einen Moment Luft holen. Das ist ein ganz schön langer Blogpost geworden (hatte ich so gar nicht beabsichtigt) und ich muss mein Hirn auch noch ein wenig sortieren. Als nächstes schreibe ich dann denke ich über einige sehr coole Dokumentationen, Artikel und Bücher zum Thema Minimalismus. Und dann werde ich auf jeden Fall noch meine Tools und Hilfsmittel auflisten, die mir helfen, meine tägliche Flut von Jobs, Aufgaben und Ideen zu ordnen. Damit kommt nicht nur mehr Fokus und Struktur in meine Gedanken, sondern ich spare auch eine Menge Zeit. Die ich dann wiederum bevorzugt mit Menschen statt mit Dingen verbringe. :)

 

Vielen Dank für’s “Zuhören”. Vielleicht seid ihr ja auch gerade an einem ähnlichen Punkt im Leben oder in der Arbeit. Dann würde ich mich sehr über eure Erfahrungsberichte freuen und was ihr euch so vorgenommen habt. Habt ihr auch Blogs, Bücher oder Filme, die euch beeinflusst und verändert haben? Immer her damit! Ich bin ja erst noch am Anfang meiner Minimalismus-Reise und freue mich über Tipps.

 

Liebste Grüße und bis bald,

 

 – Stine –

 

 

 

 

sneak peek, die zweite: neuer notizblock bald im shop

Oh, es wird sehr, sehr spannend in meinem kleinen “snw”-Universum, denn heute ist mein neuer Notizblock in den Druck gegangen und ich freue mich sehr.
Bald gibt es dann also praktische Blöcke im Format DIN A lang (also 105x210mm), die in Deutschland auf 100% Recyclingpapier und CO2 neutral gedruckt wurden. Jeder Block hat 50 bedruckte Seiten, damit sich ordentlich viele kleine Dinge erledigen lassen können. Am Ende ist man seinem großen Ziel dann bestimmt ein paar Schritte näher gekommen.

Gerade der umweltfreundliche Druck ist für mich im Laufe der Jahre immer wichtiger geworden – im letzten Monat habe ich durch eine tolle Auftragsarbeit die Chance bekommen, unterschiedliche Recyclingpapier ausprobieren zu dürfen und endlich habe ich welche gefunden, die eine wunderschöne Haptik und ein tolles Druckergebnis haben. Yay! Denn beim Umweltschutz gilt schließlich auch, dass kleine Dinge in der Masse etwas großes bewirken können. Und da fängt man am besten im Alltag an. Dazu gehört beispielsweise auch, dass ich in Deutschland drucken lasse und die Blöcke nicht durch die halbe Welt geschippert werden müssen. Schließlich ist der Onlinehandel ja schon nicht der umweltschonendste Geschäftszweig, da will man wenigstens die Ware nicht schon über zwei Kontinente geschickt haben. Es ist eben nicht ganz so einfach, ohne schlechtes Gewissen in der Kreativwirtschaft zu arbeiten. Aber ich hoffe, ich befinde mich auf dem richtigen Weg. :)

 

 

Wer also demnächst seine To Do Liste ein bisschen aufhübschen mag, der schaut am besten ab Mitte April bei uns im Etsy-Shop oder bei DaWanda rum (und bei selekkt wird es den Notizblock sicherlich auch geben). Ein paar weitere Motive sind auch noch in Arbeit – schließlich braucht das Sortiment mal eine kleine Verjüngungskur.
Und nicht vergessen: Es gibt immer noch satte 40% Rabatt auf diverse Auslaufartikel – also nix wie hin zu DaWanda, bevor die Schnäppchen alle weg sind.

Ahoi!

 

 – Stine –

 

Notizblock snw? To-Do Liste

Ostern ohne zuviel Zucker: DIY Obstriegel

Manchmal wirds einem echt schwer gemacht, als Familie gesund zu leben. Wir hatten hier gerade mal die Süßigkeiten von Weihnachten “weggearbeitet”, als Karneval kam. Und jetzt, wo mit der täglichen Mini-Ration Süßem die “Kamelle” endlich aus dem Schrank verschwunden sind, steht schon quasi Ostern vor der Tür. Man will den Großeltern ja nicht reinreden, was sie den Lütten ins Osternest tun und da wird garantiert der ein oder andere Schokohase drin sein. Grundsätzlich ist das ja auch überhaupt kein Problem – ganz ohne Süßigkeiten soll es bei uns in der Familie ja schließlich auch nicht abgehen. Aber trotzdem finde ich es wichtig, dass neben den allgegenwärtigen Äpfeln, Birnen und Bananen auch “Schnuckezeug” im Haus ist, das zwar schwer nach Süßkram aussieht, aber dabei ziemlich gesund ist. Stichwort Obstriegel.

Die waren bei uns für Feiertage, Nikolausstiefel und lange Urlaubs-Autofahrten neben Quetschobst das Mittel der Wahl: Fancy genug, um etwas ganz Besonderes zu sein und trotzdem einigermaßen gesund. Wie bei den meisten Sachen stört mich aber der ganze Verpackungsmüll und außerdem frage ich mich ja immer, ob man das nicht auch selbermachen könnte. Und daher haben wir hier ein bisschen mit selbstgemachten Obstriegeln experimentiert. Das Ergebnis: Es ist super-einfach, die Dinger selber zu machen und dauert für 20 Stück keine 10 Minuten. Döh. Hätte ich auch mal früher drauf kommen können.

Hier wird jetzt also regelmäßig die Müsli-Schublade geplündert, in der bei uns neben Haferflocken und Dinkel-Pops auch diverse Trockenobst- und Nuss-Sortimente “wohnen”. Mixer raus, alles rein und schon kanns losgehen. Lütti ist auch schwer begeistert, weil beim Zusammensetzen oft mal eine Backoblate den Besitzer wechselt und wir haben jetzt einen schönen Vorrat an Kindergarten- und Autofahrten-tauglichen Snacks parat. Und natürlich wandern auch einige Obstriegel in Lüttis Osternest.

Und hier kommt das Rezept:

 

[kindred-recipe id=”4182″ title=”DIY Obstriegel”]

2€ Aktion auf makerist.de

Es ist mal wieder soweit: Bei meinem Kooperationspartner Makerist gibt es wieder ordentlich Rabatte und meine Ebooks sind alle mit dabei!

Das heisst, dass auch die neuen schlichten Geschenkverpackungen in schwarz-weiss reduziert sind – genau wie meine Blumensamen-Umschläge, das Konfetti-Tütchen und die Marmeladenetiketten zum Selberdrucken. Und natürlich gibt es noch wahnsinnig viel anderes zu entdecken. Ich habe gerade letztens wieder einen schönen Schnitt für eine Tunika gekauft. Zum Nähen bin ich noch nicht gekommen, aber es schadet ja nicht, sowas schonmal “auf Halde” zu haben.
Wer also ein paar Schnäppchen machen möchte, der schaut am besten direkt dort vorbei und sichert sich ein paar Anleitungen, Bastelvorlagen oder Schnittmuster, bevor die Aktion am 26.3. schon wieder vorbei ist.

hier geht’s zur makerist.de Startseite

und hier findet ihr meine Ebooks

 

Viel Spaß beim Stöbern und Shoppen!

 

 – Stine –

Großer DaWanda Sale

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge muss ich leider ein paar Motive aus unserem “snw?”-Sortiment verabschieden und es wird sie bald nicht mehr in unseren Shops zu kaufen geben. Bei einigen ist mir das echt schwer gefallen, weil sie mich schon fast von Anfang an begleiten und ich echt an ihnen hänge. Aber es nützt nix: ich brauche Platz für Neues.

Die letzten Exemplare gibt es jetzt daher im großen SALE für 40% weniger im “snw?”-DaWanda Shop.

Wer also noch Kleinigkeiten für Ostern, Muttertag oder Geburtstage braucht, der sollte schnellstens dort vorbeischauen und sich noch eines sichern:

https://de.dawanda.com/shop/sonst-noch-was?in_sale=true

Sobald ein bisschen Platz im Lager ist ziehen dann einige neue Motive ein, auf die ich mich auch schon freue.

 

Ahoi!

Neu bei makerist.de: Schlichte Geschenkverpackungen zum Selberdrucken

Es fühlt sich draussen endlich ein bisschen nach Frühling an und wir haben hier im Haus schon diverse Obst- und Baumzweige in Vasen, die jetzt schon blühen und kleine Blätter machen. Und weil ja dann an Ostern wieder ein paar kleine Geschenke versteckt und verteilt werden sollen, habe ich mich wie schon desöfteren mal an eine Vorlage für kleine Geschenkschachteln gesetzt.

Dieses Jahr kommen sie in ganz schlichtem schwarz-weiss daher und können mit Knallfarben kombiniert werden oder einfach für sich stehen. Einmal habe ich ein modernes Chevronmuster gestaltet und die zweite Box ist weiss mit zarten schwarzen Pünktchen. Und weil so eine Schachtel ja oft noch einen kleinen Hinweis braucht, für wen das Geschenk gedacht ist, gibt es gleich noch einen Satz unterschiedlicher Geschenkanhängerchen im Ebook dazu.

Da ist man dann eigentlich rund ums Jahr mit Geschenkverpackungen für Kleinigkeiten ausgerüstet.

Hier geht’s zum Ebook für die schwarz-weissen Geschenkschachteln

Wer das Ebook lieber über Etsy kaufen mag, wird sich noch ein paar Tage gedulden müssen, aber dann sollte es dort auch als instant download zur Verfügung stehen.

 

Viel Spaß beim Basteln!

 

 – Stine –

 

 

Neu im Shop: “Typo-Bunny” Geschenkanhänger

 

Und schon sind die ersten Häschen-Produkte in den Shop gewandert: Ab jetzt kann man seine Oster-Geschenke also auch superschlicht in schwarzweiss verpacken und dabei ein bisschen seine Begeisterung für Typografie ausleben.

Zu finden bei Etsy, DaWanda und natürlich auch bei selekkt.

 

Demnächst kommen dann auch die Kärtchen frisch aus der Druckerei dazu. Und wer die übrigen Tierchen aus meiner Serie kennenlernen mag (es kommen immer wieder neue dazu), der schaut am besten mal bei mir auf Instagram vorbei. Da werden sie (fast) täglich vorgestellt.

 

 

“snw?” im Etsy Interview

 

Ups, da hab ich ganz vergessen, hier im Blog über das Interview zu berichten, das die liebe Lena von Etsy Deutschland mit mir gemacht hat.
Ich finde Interviews ja immer ein bisschen schwierig, weil die schnell steif und förmlich rüberkommen, was ich nicht so mag. Aber die Fragen von Lena waren wirklich schön und da konnte ich dann nicht widerstehen.

hier geht’s zum Etsy-Blog mit dem Interview

 


Passend zum Interview habe ich hier auch noch einige neue Fotos aufgenommen, die ein paar Produkte “im Einsatz” und während ihrer Entstehung zeigen.

 

 

Und ein Portrait, wobei mir wieder mal aufgefallen ist, wie ungern ich vor der Kamera bin. Dahinter gefällt mir besser. :)

 

 

Spaß hat es trotzdem gemacht und ich sage “Danke!” an Lena und das Etsy-Team.

Ahoi!

 

 

 – Stine –