Rockeby: einer meiner Font Favoriten 2017

 

Immer mal wieder stolpert man mehr oder weniger zufällig über Schriften, die einen begeistern. Also, mir passiert das jedenfalls. *Nerd Alarm!* Und ich glaube, das geht vielen Typographie-Begeisterten so. Daher nutze ich hier ab und zu die Chance, um schöne, vielseitige Schriften vorzustellen und sie ein bisschen bekannter zu machen.

Denn wenige ahnen wahrscheinlich, wieviel Arbeit in so einer Schrift steckt. Daher brauchen Schrift-Designer meiner Meinung nach ein bisschen mehr Anerkennung. Weil ja so ein wenig die Erwartungshaltung herrscht, dass Schriften immer kostenlos sein müssen. Müssen sie nicht. Gute Schriften dürfen und sollten etwas kosten. Damit es auch in Zukunft noch Menschen gibt, die mit dem Entwerfen von Schriften ihren Lebensunterhalt verdienen können. Und damit Menschen wie ich, die mit dem Benutzen von Schriften ihren Lebensunterhalt verdienen, weiter arbeiten können. Also: Support your favorite Font Designer!

Soweit erstmal meine kleine Einleitung. Jetzt aber zur momentanen Lieblingsschrift, der “Rockeby” von “My Creative Land”. Dabei sollte ich eigentlich nicht von einer Schrift allein sprechen, weil die Rockeby als ganze Schriftfamilie daherkommt.

 

rockeby font family

 

Was ist denn eine Schrift-Familie?

Von einer Schrift-Familie spricht man, wenn es eine ganze Gruppe zusammengehörender Schriftschnitte gibt. Das erlaubt einem Designer, ganze Layouts mit derselben Schriftfamilie zu gestalten. Gerade bei typografie-lastigen Designs bringt das Abwechslung ins Schriftbild, ohne für optische Unruhe zu sorgen.
Und die Rockeby hat so einiges zu bieten. Eine Grotesque mit vier Schriftschnitten und jeweiligen echten Kursiv-Versionen. Zwei verschiedene Script-Schriften (jeweils mit vier Schnitten) und einen Haufen Extras. Dazu gibt es Unmengen von Ligaturen, Schnörkeln und Alternates. Quasi der Traum eines jeden Designers. Aber es hört noch nicht auf: Zusätzlich ist die Rockeby eine sogenannte Multilayer Font. Es gibt also noch schraffierte Versionen der Grotesque, einen Outline-Schnitt und mehrere Inline- bzw. Inside-Varianten. Alle problemlos miteinander kombinierbar. Mannomann. Da hat aber jemand so richtig viel Arbeit in die Schrift gesteckt.

 

rockeby font family

 

Und was kostet der Spaß?

Weil eine gute Schrift(familie) einem das Leben ja unglaublich erleichtern kann, zahle ich inzwischen gerne für gute Fonts. Die Rockeby kostet mit all’ ihren unterschiedlichen Features um die 100 Euro. Und sie ist ihr Geld auch wert. Wer jetzt gerade aber mal so richtig sparen möchte, der sollte schnellstens mal bei DesignCuts vorbeischauen. Dort ist die Rockeby nämlich Teil einer Font Collection für sagenhafte 29 $.

Soweit erst einmal von mir – am Samstag melde ich mich wieder mit einem Post zu meinen Top 5 Tools für Zeit- und Projektmanagement. Bis bald!

 

 – Stine –

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