Sommer FontFavorit: Cool Britannia

 

Ich habe beim Festplatten-Organisieren die MP3s gefunden, die ich mal von meinen schönsten Vinyl-Alben gemacht habe (jaja, während des Studiums hatte man für sowas noch Zeit) und bin über absolute Schätze gestolpert. Ich bin ja niemand, der während der Arbeit Musik hören kann, aber jetzt begleiten mich doch Cat Stevens, Stevie Wonder, die Jackson 5, der Footloose-Soundtrack und die Partridge Family neben vielen anderen. Und weil ich auch meine Simon & Garfunkel Alben damals digitalisiert hatte, ist es mal wieder Zeit, eine wunderschöne Schrift vorzustellen und direkt mal ein schon sehr lange in meinem Kopf herumfliegendes und jetzt akut wieder erinnertes Zitat zu “verwursten”. Nachdem die letzten Wochen ja nun wirklich ziemlich turbulent und für viele Menschen mit einer Menge Sorgen und Ängste verbunden waren, mag es vielleicht ein wenig trivial erscheinen, aus dem Simon & Garfunkel Song “The only Living Boy in New York” zu zitieren, aber wer sich die Zeilen des gesamten Songs mal genauer anschaut, wird vielleicht sehr viel Aktuelles darin finden.

Geschrieben wurde er von Paul Simon für seinen Bandkollegen Art Garfunkel, als dieser zu Dreharbeiten für den Film “Catch-22” nach Mexiko reiste und Simon mitten im Schreibprozess für das Album “Bridge over troubled Water” in New York allein ließ. Kurz nach Veröffentlichung des Albums gab das Duo seine Trennung bekannt und der Song gilt als Abschiedslied Paul Simons an seinen Freund Art “Tom” Garfunkel.
“I can gather all the news I need on the weather report” kann natürlich als Ignoranz gedeutet werden, aber manchmal braucht der Mensch eben auch eine kleine mediale Auszeit und jeder kennt vielleicht diese Tage, die man einfach so verträumt, ohne am Weltgeschehen teilzuhaben. “Blissful ignorance” nennt man das im Englischen und ich denke, manchmal hat man sich ein kleines bisschen Ignoranz auch verdient, bevor man sich wieder ins politische und gesellschaftliche Geschehen stürzt.

Und hoffentlich gibt es im Leben noch reichlich Tage, an denen man nix weiter zu tun hat als zu lächeln. Daher also zwei wunderbare Ausschnitte aus diesem für mich nahezu perfekten Lied – gestaltet mit der “Cool Britannia” (wobei wir den Brexit jetzt auch mal getrost kurzfristig verdrängen dürfen).

 

Ahoi!

 – Stine –

 

 

smile

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