Teil 02: Time is Money

 

 

Wie im letzten Post ja schon beschrieben, versuche ich gerade, mein Arbeitsleben zu organisieren. Mein erster Schritt war, dass ich mir einen ganz klassischen Stundenplan gebastelt habe. Klingt trivial, ist aber gar nicht so einfach. Zuerst einmal habe ich mir überlegt, was für Aufgaben so im Arbeitsalltag anstehen. Was muss erledigt werden, was ist mir wichtig? Und wie lange brauche ich normalerweise in der Woche für welche Aufgabe?

Dabei wurde mir klar, dass es eigentlich gar nicht sooooo unübersichtlich ist: Aktuelle Bestellungen erledigen, Ware auffüllen, Verpackungen und Ware nachbestellen, Buchhaltung, Social Media und Blog, die Läden on- und offline pflegen, Märkte vorbereiten bzw. Jobs und Aufträge bearbeiten.

Wenn man diese Punkte über die Wochentage verteilt, dann lässt sich für jeden Tag ein Schwerpunkt festlegen, der zusätzlich zu den aktuellen Bestellungen dazukommt – bei mir ist Montags zum Beispiel jetzt Waren-Tag. Da fülle ich das Lager auf, bestelle Materialien und Verpackungen (weil die dann noch im Laufe der Woche eintrudeln können). Dienstags ist Buchhaltungs- und Warenwirtschaftstag. Mittwochs dreht sich alles um Social Media. Donnerstags kümmere ich mich um alle Shops, also um Artikelbeschreibungen und Fotos der Onlineshops, aber auch um Nachschub für die Ladengeschäfte. Freitags ist dann für aktuelle Jobs und Aufträge reserviert – falls da nichts ansteht, werden die Märkte vorbereitet oder ich bilde mich weiter. Mit meinem Jahresabo für lynda.com gibts für mich immer was zu lernen und zu entdecken, da kommt also keine Langeweile auf.

Natürlich ist genau an dem Montag, an dem ich so richtig “nach Plan” durchstarten wollte, die Lütte krank geworden und alles war mehr oder weniger für die Katz’. Aber irgendwie ist es in meinem Kopf trotzdem alles ein bisschen ordentlicher geworden.

Falls es Euch auch so geht, dass ihr im Wirrwarr der Aufgaben ein bisschen untergeht, habe ich eine kleine Übersicht gebastelt. Dort könnt ihr Eure To-Dos sammeln und die Stunden eintragen, die ihr damit wöchentlich so in etwa verbringt. Das kann dann der Startpunkt für Euren eigenen “Stundenplan” werden.

—> hier geht’s zum Download <—

 

 

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Wem es schwer fällt, einzuschätzen, wieviel Zeit jede Woche für welche Aufgaben draufgeht, dem empfehle ich wärmstens Zeiterfassungs-Programme oder Apps wie beispielsweise “Toggl”. So ein bisschen Selbstkontrolle kann ganz ordentliche Überraschungen bringen – zum Beispiel, dass an und für sich kleine Aufgaben irgendwie unheimlich lange dauern können. Oder dass man Dinge, die man für total wichtig hält in erstaunlich kurzer Zeit abhandelt und dafür vielleicht doch ein bisschen mehr Luft einplanen sollte.

Der Vorteil ist ausserdem, dass man Aufgaben, die einem nervig im Kopf rumschwirren, jetzt einfacher beiseite schieben kann, weil man ja weiss, dass man für sie demnächst Zeit eingeplant hat und sie erledigen wird. Im Gegenzug werden endlich mal Dinge angegangen, die man zwar schon längst hätte mal machen sollen, für die man sich aber nie wirklich Zeit genommen hat (weil man sie vielleicht auch nicht so gerne macht).

Im Moment ist bei mir mit Re-Design und Umstrukturierung noch viel aufzuholen und daher brauche ich zum Beispiel einen ganzen Tag für die Buchhaltung. Wenn alles auf dem laufenden ist sollte aber dafür weniger Zeit nötig sein und dann hoffe ich, dass mehr Ruhe und Kraft für Kreatives bleibt. Mit hat das also sehr gut getan mit dem Überdenken und Planen meiner Zeit. Ich weiss, dass das nicht jedem liegt oder hilft, aber vielleicht ist es ja für den einen oder anderen unter euch auch eine Möglichkeit, das Kopf-Chaos in den Griff zu bekommen.

Ahoi!

– Stine –

 

 

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