Archiv für | Archive for August, 2009

Neu im Shop | New items added to our Shop

Sunday, August 30th, 2009

armband52

Unsere Herbst/Winter-”Kollektion” ist da! Wir haben einige Armbänder aus herbstlichen Stoffen in gedeckten Farben eingestellt – als besonderes “i-Tüpfelchen” haben die Manschetten Knöpfe aus den 50er und 60er Jahren aufgenäht. Ansonsten werden sie aber mit dem bewährten Druckknopf geschlossen.

Also: In unseren Shop reinzuschauen lohnt sich mal wieder.

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Our Fall/Winter “Collection” is here! We added several lovely fabric wristbands to our repertoire – made of fine wool and cordory fabrics in classic colors we made them even more special with decorative vintage buttons from the 50s and 60s.

So have a look at our new “treasures” added to our little Shop.

Stäbchenweben | Stick Weaving

Thursday, August 27th, 2009

Wo wir gerade beim Weben sind… Ich war den einen Tag in der hiesigen Brocken- stube, da bekommt man alles Mögliche z.B. aus Haushaltsauflösungen oder auch Second-Hand sowie  Antiquitäten, sozusagen ein Flohmarkt mit Wänden drumherum. Auf jeden Fall macht es viel Spass dort zu stöbern. Ich fand unter Anderem diesen wundervollen Schulwebrahmen für 5 CHF (3,50 €).

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What fun, who would have guessed how many ways there are to join threats and wool… The other day I went to my personal Second Hand and Rummage Dealer to find a perfectly good school weaving loom for mere 5 Swiss Francs. Have a look, isn’t it cute!

webrahmen

anleitung_webrahmen

Desweiteren gab es da auch noch einen Stäbchenwebrahmen für 8 CHF (5,50 €). „Grossartig“, dachte ich mir also: „…aber was zum Schwarznasenschaf ist Stäbchenweben?“. Also fix mal nachgeguckt, „ Aha, so geht das …“ gedacht, angefangen und festgestellt, das war wohl nicht ganz richtig… Man braucht viel, viiiiieeeel dickere Wolle oder Bänder. Egal, es macht ja trotzdem Spass und zum Üben geht’s auch so. Ich überlege jetzt, ob ich die ganzen anfallenden Obstabwiegetüten mal sammle, daraus Bänder mache um unglaublich tolle wasserabweisende Fussmatten für unsere Gartenschuhe draus zu weben.

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I also found a stick weaving loom for just 8 Francs. I thought ”Cool, I take that! But what the heck is stick weaving..?” I looked it up, thought “ahh, that’s how it works”, startedweaving rightaway and, of course, didn’t get it right… You need a lot thicker wool, threats or even ribbons. Who cares, it is just for practice and makes a lot of fun anyhow. Now I’m thinking about making ribbons out of these awful plastic bags you get for veggies and fruits in order to weave myself a nice wateresistant door mat for our gardensneakers…

stäbchenweben

Wer mal nachschauen möchte, wie Stäbchenweben wirklich geht schaut mal hier:

schoenefarben.de

Wer keinen Rahmen hat, es aber mal ausprobieren möchte, macht es wie hier:

Stick Weaving For a Quick Homemade Gift

Und wer nix mit Wolle anfangen kann, schaut sich halt das an (grins):

http://www.stickweaving.com

Also dann, liebe Mädels, losgewebt!

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Everybody who wants to know how it is supposed to look like, have a go here:

schoenefarben.de

Everybody who wants to try stick weaving but doesn’t have a loom, have a look here:

Stick Weaving For a Quick Homemade Gift

And everybody who just ins’t into wool at all, take a quick look here:

stickweaving.com

Off you go and have fun weaving!

-astrid-

Kaffeeklatsch

Tuesday, August 25th, 2009

Während des Kaffeekochens heut ist mir aufgefallen, dass Filtertüten ja echt mal eine nette kleine Verpackung sind – hier also eine Anleitung für Einladungskärtchen. Der nächste Kaffeeklatsch kommt bestimmt und wer nicht einfach der SMS einladen möchte, kann diese “Filter-Kärtchen” der besten Freundin oder den Kolleginnen in die Hand drücken.

Und wer nicht selbst basteln kann oder möchte, kann diese Kärtchen einzeln, im Set und mit fertig aufgedrucktem Text Eurer Wahl in unserem dawanda-Shop kaufen.

filterkarte01

Als erstes einmal braucht man ganz simple Filtertüten der Größe 4 – die kann man nach Belieben beschriften. Ich hab mal wieder mein Stempelset rausgekramt und das Wörtchen “Einladung” gedruckt.

Danach druckt man sich einfach die Vorlage aus, die es als pdf zum Runterladen gibt – pro Seite sind da 2 Einladungskärtchen drauf, die Du einfach ausschneidest, Deine Daten einträgst und in die Filtertüte steckst.

Schließlich (wenn Du magst) noch eine Öse an den Rand, damit man die Einladung einfach hochdrehen kann und fertig ist die Einladung zum Koffein- und Zuckerrausch.

filterkarte02

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When making coffee today I realized that those standard filter papers for coffee machines are cute little bags. So here’s a quick tutorial for making lovely little invitations for your next “coffee klatsch”.

Oh, in case you don’t have the time to make them yourself, just stop by at our little dawanda-shop – you can purchase single invitations or sets there and we will be happy to print your very own text…

First, you’ll need standard coffee filters (European/German  size 4) – write or print whatever you would like to on it. I got my stamps out and printed the German word for “invitation” on it.

Then it’s time to print the template that I made for you – it’s a pdf with two invitation templates on each page. Simply cut it out and fill in the gaps with your own contact and date details.

Put the finished card into the filter paper and put an eylet on the right side, if you like. And you’re done!

filterkarte03

-Stine-

Brettchen vorm Kopp | Tablet Weaving

Sunday, August 23rd, 2009

Als ich in einer kleinen Sonderausstellung gesehen hatte, dass Karin Larsson (Frau des berühmten schwedischen Malers Carl Larsson) ihre Bordüren mit eigenen Entwürfen selbst gewebt hat, musste ich sofort nachschauen, wie so etwas geht. Gut, Frau Larsson hatte einen ausgewachsenen Webstuhl in ihrem Wohnzimmer stehen und ich hab nur einen kaputten Schulwebrahmen aus den 80ern. Die Lösung lautet daher: Brettchenweben.

Eine Technik, die bislang völlig an mir vorbeigegangen ist und deren Materialien man sich größtenteils selbst bauen kann. Dafür braucht man kleine gelochte Kärtchen (oder eben Brettchen), durch die das Garn wie auf einem Webstuhl als Kettfäden durchgezogen werden. Je nach Anordnung und Farbe der Fäden entsteht ein Muster, das man durch Drehen der Brettchen dann noch zusätzlich beeinflussen kann. Klingt komisch, ist aber so. Wer sich über diese ur-ur-ur-alte Technik weiter informieren möchte, kann das ganz ausführlich bei “Flinkhand” tun – dort gibts auch die Anleitung für ein erstes einfaches Bändchen, nach der ich mich gerichtet habe.

Als erstes braucht man also diese kleinen Brettchen, die man ganz leicht selbst herstellen kann. Wenn man zum Basteln erst einmal basteln muss, dann find ich das prima. Basteln hoch zwei quasi.

Zu kaufen gibts Brettchen vor allem aus Holz – zum Selbermachen eignet sich allerdings besser eine Version aus Pappe oder Papier. Dabei sollte das Papier recht stabil und möglichst ein wenig beschichtet sein. Klassischerweise werden Kartenspiele oder Memory-Spiele dafür benutzt. Ich habe einen Satz von meinen Promo-Postkarten genommen, die ich mal hab drucken lassen und die es nur im 1000er Pack gab. Von denen hab ich also noch eine Menge übrig.

Als erstes schneidet man aus diesen Karten 20 Quadrate im Format 6×6 cm. Die Anzahl der Karten bestimmt am Ende die Breite des Bandes – je mehr Kärtchen (und damit Kettfäden), desto breiter wird logischerweise das Webstück. 20 ist eine ganz gute Anfangsmenge – das Bändchen, was ich dann am Ende gewebt habe (s.u.) braucht zwar nur 12 Kärtchen, aber man möchte ja vielleicht auch mal breitere Borten weben…

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When visiting a small exibition about Karin Larsson (wife of famous Swedish painter Carl Larsson), I saw that she had produced her own ribbons. Home again I immediately started searching for tutorials on how to do that and found a technique that I had never heard of before, although it’s really, really old: Tablet Weaving.  In order to weave in this way you don’t need a fancy loom, only a set of cards that you can produce yourself: First, cut 20 6×6cm squares out of a sturdy paper that ideally has a smooth surface. You can use an old deck of cards for example. I took some old postcards.

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Als nächstes freut man sich, dass man einen Ecklocher hat, denn ohne den würde der nächste Arbeitsschritt um einiges mühsamer werden: Da die Kärtchen im Fadenwirrwarr permanent gedreht werden, sind abgerundete Ecken ein absolutes “Muss”. Wenn man Spielkärtchen verwendet, kann man daher die Kärtchen so zuschneiden, dass man die bereits vom Hersteller abgerundeten Ecken mit benutzen kann – dann muss man nur noch die andere Seite “stutzen”. Wenn man eckige Kärtchen hat (so wie ich), dann rundet man die eben selbst ab.

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Next it’s time to round the corners – that is necessary, because in the weaving process, these cards get turned a lot. Pointy edges would make this a lot harder. If you have a corner punch, it’s time to dust that off now. If you don’t – well, then it’s time to sit down and round those corners manually…

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Im nächsten Schritt müssen wir die Löcher in die Kärtchen stanzen. Also hab ich mir als erstes ein Kärtchen als “Schablone” vorbereitet:  Dafür habe ich mit dem Geodreieck jeweils 1cm vom Rand aus Linien gezogen. Dort, wo sie sich berühren, wird dann jeweils ein Loch gesetzt.  Je präsizer dabei die Löcher in den Kärtchen sitzen, desto besser.

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We now need to punch holes into the cards – that’s where the threads will be guided through while weaving. The more exact the holes are, the better. I marked lines 1cm from the edges – at the meeting points in the corner I punched the holes with a hole punch. This prepared card was my template for the rest of the cards.

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Wieder ist klar im Vorteil, wer das dementsprechende Werkzeug hat. Mit einem normalen Locher funktioniert das auch, ist allerdings ein wenig mühsamer und nicht ganz so präzise – ich war froh, dass ich meinen kleine Lochzange da hatte…

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Jetzt fehlen eigentlich nur noch die Markierungen – nicht alle halten die für notwendig, aber ich fand sie äußerst hilfreich. Gerade Anfänger können so gut den Überblick behalten, in welcher Position sich die Brettchen später beim Weben befinden müssen. Wer mag, kann die einfach mit einem wasserfesten Stift auf die Kärtchen schreiben. Ich fands schöner, die zu stempeln. Die Anordnung der Buchstaben ist die, die üblich ist – also am besten nicht verändern, da viele im Internet oder in Büchern auffindbare Muster sich an dieser Anordnung orientieren und man sonst ordentlich in den Tüddel kommen kann.

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Now the only thing missing is the labeling – it’s not absolutely necessary, but I found the letters to be awfully helpful when weaving for the first time, because they offer you an orientation while setting the cards up and during the weaving process. You can simply write the letters with a felt tip pen (notice the arrangement of the letters!), but I liked the stamps a lot.

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So, das wars dann auch schon. Ab jetzt kann gewebt werden. Wie gesagt: bei “Flinkhand” gibts die Anleitung für ein Einzugsmuster, die ich auch verwendet habe. Nicht abschrecken lassen durch all die erst einmal unbekannten Wörter und das scheinbar sinnlose Anordnen der Brettchen. Wenn man der Anleitung einfach Schritt für Schritt folgt und sich ein wenig Zeit nimmt, klappt das alles.

Gestern abend habe ich dann mein erstes Webband mit 12 von diesen Brettchen produziert. *Tadaa*

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That’s it! You’re ready to weave. Well, almost. But at least you have your set of cards ready. Here’s my first Ribbon, made out of 12 cards and a pattern/tutorial I found at “Flinkhand”.

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