“snw?” in der “Reederei Neun”

November 26th, 2014

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Wir freuen uns ein mittelgroßes Loch in den Bauch, dass wir ab diesem Donnerstag in der “Reederei Neun” in Schwäbisch Hall mit einigen unserer Dinge dabei sein dürfen. Anne und ihre Freunde haben es in gaaaaanz kurzer Zeit geschafft, einen superschönen Adventsladen auf die Beine zu stellen, in dem man ab dem 24.11. bis zum 24.12. ganz wunderbare Dinge einkaufen und liebe Menschen (oder auch sich selbst, was sich ja nicht widersprechen muss) zu beschenken. Wer ein paar nähere Informationen haben mag, kann einfach auf den Flyer unten klicken und dann sieht man alles, was man zu Öffnungszeiten und Adresse wissen muss. :)

Wir drücken sehr feste die Daumen, dass Euch viele nette Menschen die Bude einrennen, ihr Lieben!

 

- Stine -

 

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Unsere top Tipps für Marktstände

November 17th, 2014

Die Markt- und Basar-Saison hat begonnen und viele von Euch stehen vielleicht wieder mit Eurem Selbstgemachten auf dem ein oder anderen Markt. Astrid hat ja gerade den Osnabrücker Koffermarkt bestritten und mich ziehts mit meinen Fotos Mitte Dezember wieder auf den wunderbaren CLAUS-Markt in Mönchengladbach. Wir stecken also auch schon mittendrin in den Vorbereitungen und haben uns natürlich auch wieder einige Gedanken über die Präsentation und die “do’s und no-go’s” von Marktteilnahmen gemacht. Damit Ihr nicht so viel lesen und denken müsst wie wir, habe ich eine kleine Liste von Tipps und Hinweisen, die Euch vielleicht helfen, wenn Ihr gerade erst startet oder auch als kleine Erinnerungshilfen für die alten Hasen. Über Eure Tipps freuen wir uns natürlich auch in den Kommentaren.

Los geht’s mit einigen allgemeinen Tipps:

(1) Bereite mehr Ware vor als Du jemals möglich hältst zu verkaufen. Und dann stelle NOCH mehr her. Es gibt nichts ärgerlicheres als wenn ein unerwartet gut laufender Artikel plötzlich nicht mehr vorrätig ist. Niemand möchte bei Dir Bestellungen aufgeben, sondern die Leute wollen direkt vor Ort kaufen, also stocke Deinen Vorrat mächtig auf.

(2) Listen, Listen, Listen. Die Tage vor dem Markt sind oft hektisch und am Ende wird das Packen meist etwas chaotisch, daher mach Dir in den ruhigen Phasen unbedingt To-Do bzw. To-Pack- Listen, damit Du nichts wichtiges vergisst. Das fängt beim Kugelschreiber an, geht über Taschenrechner, Quittungsblock, Werkzeug, Handy-Ladegerät und Ersatzglühbirnen bis hin zum obligatorischen Klebeband. Ich habe aber auch schon Standnachbarn gehabt, die nicht irgendwelchen Kleinkram, sondern große Teile ihres Standaufbaus zuhause vergessen haben – also sollten auch scheinbar selbstverständliche Sachen wie Displays, Stühle und Tische unbedingt auf die Liste, damit nichts zuhause liegen bleibt.

(3) Buche rechtzeitig eine Unterkunft oder melde Dich bei Freunden an – nix ist schlimmer, als nach einem Markttag noch spontan ein Hotel oder B&B suchen zu müssen.

(4) Genug Wechselgeld ist Gold wert. Du kannst Dir die Münzen rollenweise bei der Bank bestellen oder (wie ich) wochenlang vor dem Markt Kleingeld sammeln. Hauptsache, Du hast genug Wechselgeld, um auf auch große Scheine herausgeben zu können. Es wird IMMER einen Kunden/ eine Kundin geben, die bei Dir einen Button für 1.50 Euro kaufen und mit einem 100Euro-Schein bezahlen wollen. Auch das sollte für Dich kein Problem sein. Ganz gewiefte bieten an Ihrem Stand Kartenzahlung an. Das probiere ich jetzt im Dezember das erste Mal aus und bin sehr gespannt, ob das die Wechselgeld-Front entspannt und wie es allgemein so angenommen wird. Dafür sind natürlich große Hinweisschilder wichtig, damit auch allen Kunden klar wird, dass bei mir auch bargeldlos bezahlt werden kann.

(5) Ein Probe-Aufbau Deines Stands sollte unbedingt sein. Meistens ist die Zeit zum Aufbauen am Markt-Tag recht knapp und ratzfatz sind die ersten Kunden da. Oder die anderen Marktstandbetreiber nutzen die Chance, um sich umzuschauen und selbst einzukaufen. Je eher Du fertig bist, desto eher kannst Du verkaufen. Daher lohnt es sich, zuhause einmal alles aufzustellen (Handy-Foto nicht vergessen!) und auch mal abends Deine Beleuchtung zu testen. Gerade im Herbst und Winter sind viele Märkte recht dunkel, daher solltest Du unbedingt checken, ob man Deine Ware gut erkennen kann. Eine stimmungsvolle Beleuchtung mit kleinen Lampen, Lichterketten und (LED-)Kerzen ist dabei fast immer schöner als ein dicker Baustrahler. Natürlich sind die Voraussetzungen vor Ort auf dem Markt oft ganz anders als im heimischen Wohnzimmer und man schmeißt vieles von dem Probe-Aufbau wieder über den Haufen. Trotzdem hast Du mit einem Test zuhause auch auf dem Markt viel besser im Blick, wieviel Ware untergebracht werden muss und welche Artikel sich gut nebeneinander platzieren lassen. Gerade solche Dinge, durch die durchgeflippt werden und wo sich Kunden länger aufhalten, sollten nämlich zum Beispiel nicht unbedingt nebeneinander liegen, weil man sich sonst gegenseitig total im Weg steht…

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Das Erscheinungsbild und das Konzept Deines Stands ist natürlich super-wichtig:

(1) Du brauchst ein Banner mit Deinem Label-Namen und/oder Logo. Unbedingt. Das muss nix super-professionelles sein, aber irgendwo sollte Dein Logo und der Label-Name groß zu sehen sein. Das wirkt professionell und ist eine tolle Möglichkeit, Deine Marke zu etablieren. Viele Druckereien bieten günstige Banner-Drucke an und das solltest Du unbedingt nutzen (wenn Du Dein “Schild” nicht lieber selber basteln, nähen oder bedrucken möchtest).

(2) Unterschiedliche Höhen sind viel interessanter, als alles einfach auf den Tisch zu stellen oder zu legen. Die Art der Präsentation ist eine Kunst für sich – es hilft oft, sich den Stand selbst als eigenständiges Produkt vorzustellen, das genau wie alle anderen zu Deiner “Cooporate Identity” passen sollte. Von weitem sehen Besucher oft keine einzelnen Artikel, sondern nur die Art der Standaufmachung. Daher verkaufst Du in diesem Moment letztendlich kein Produkt, sondern Deinen Stand. Die Farben und das ganze Drumrum sollten zusammen passen und sich vor allem nicht mit Deinen Artikeln “beißen”, damit der erste Eindruck harmonisch und einladend ist. Displays sind super-wichtige Teile des Stands und sollten gut durchdacht sein. Im Englischen heisst es so schön “Eye Level is Buy Level” und daher sollten unbedingt auch einige Artikel auf Augenhöhe platziert werden. Ausserdem sollte irgendetwas so hoch angebracht sein, dass man einen kleinen Blick auf Deine Artikel und/oder Dein Logo erhaschen kann, selbst wenn es sehr voll an Deinem Stand ist und man diesen eigentlich gar nicht sieht. Interessierte Kunden kommen dann oft nochmal, wenn es etwas ruhiger ist. Wichtig ist aber auch, eine Balance zwischen einem zu leeren und einem zu vollen und damit unübersichtlichen Stand zu finden – im Idealfall lädt ein Stand zum Durchschauen an, ist aber so übersichtlich, dass Kunden schnell erkennen, ob sie generell Interesse an Deiner Ware haben. Ein paar Inspirationen zu Standaufbauten finden sich auf meinem Pinterest-Board HIER, aber es lohnt sich auch immer, einfach auf Märkte zu gehen und sich umzuschauen. Wenn das nicht geht, dann gibt es von vielen Märkten wie zum Beispiel dem “Design Gipfel“, aber natürlich auch von “CLAUS” oder dem “Holy Shit Shopping” tolle Bildergalerien, von denen man sich auch sehr gut inspirieren lassen kann.

(3) Biete Deine Visitenkarte zum Mitnehmen an. Auch wenn die meisten direkt kaufen möchten, gibt es viele, die sich später noch bei dir online umschauen und vielleicht noch etwas finden, was ihnen gefällt oder die Dich um Spezialanfertigungen bitten. Ich hab unheimlich tolle Menschen kennen gelernt und wunderbare Folge-Aufträge durch die Markt-Stände bekommen. Diese kleinen Kärtchen sind teilweise sehr weit gereist und in viele nette Hände gekommen. Gib den Menschen die Möglichkeit, Dich zu kontaktieren, falls sie Fragen haben oder etwas bei Dir kaufen möchten. Das gilt aber natürlich auch, falls es mit der gekauften Ware irgendwelche Probleme geben sollte oder Reklamationen ins Haus flattern. Ganz wichtig ist dabei, dass alle Deine Daten aktuell sind und kein “Under Construction”-Schild oder ein doofes “Coming Soon” auf Deiner Website oder Deinem Online-Shop steht. Und: Lege irgendwo an Deinem Stand deine komplette Adresse gut sichtbar aus, falls Du (so wie ich) auf Deiner Visitenkarte nur Deine Web- und Mail-Adresse stehen hast – die Leute interessieren sich sehr dafür, wo man so herkommt und manchmal ergeben sich wunderbare Kontakte darüber.

(4) Zeichne Deine Artikel ganz klar und deutlich mit Preisen aus. Viele sind zu schüchtern, Dich nach Preisen zu fragen oder haben schlichtweg keine Lust dazu. Wenn irgendwo kein Preis dransteht, gehen viele spontan davon aus, dass der Artikel sehr teuer ist und gehen weiter. Also: Preisschildchen oder kleine Etiketten sind Deine Freunde. Und wenn die dann auch noch hübsch aussehen und zu deinem Konzept passen, ist das natürlich noch besser. :)

(5) Wo wir gerade bei Preisen sind: Biete unbedingt Artikel in unterschiedlichen Preisklassen an. Manche suchen nur noch nach einer Kleinigkeit für einen Adventskalender oder möchten jemanden ganz groß beschenken. An Deinem Stand sollten alle irgendwie fündig werden können, auch wenn sie unterschiedliche Budgets haben. Bei meinem Foto-Stand gibt es zum Beispiel vom Button für 1.50 Euro über Blöcke für 5 Euro, Iphone-Hüllen für knapp 35 Euro bis hin zu gerahmten Kunstdrucken für 75 Euro für jeden Geldbeutel etwas. Wenn sich also jemand in ein Motiv verliebt hat, aber nicht so viel Geld ausgeben möchte, dann kann er einfach ein Postkärtchen kaufen. Oft kommen Karten-Käufer im nächsten Jahr wieder und investieren in ihr liebgewonnenes Motiv und einen hochwertigen Kunstdruck. Auch Kleinvieh macht also “Mist” und ein Kunde, der für wenig Geld einkauft ist genauso wichtig wie ein “Big Spender”.

(6) Kleine Give-Aways und/oder Rabatte sind eine klasse Sache.Wer bei mir beispielsweise eine Karte kauft, bezahlt dafür 1.80 Euro – drei Kärtchen kosten runde 5 Euro und man spart ein bisschen. Das ist ein schöner Anreiz, einfach noch ein bisschen mehr zu kaufen. Wer einen Kunstdruck kauft, bekommt ein hübsches Postkärtchen dazu und größere Einkäufe bekommen auch schonmal einen kleinen Block oder sogar einen Kunstdruck geschenkt. Das ist einfach eine nette Art, “Danke!” zu sagen. Was wir dieses Jahr schon ausprobiert haben und ich auch im Dezember wieder machen werde, ist, den Markt-Kunden kleine Rabatt-Kärtchen mit einem Code mitzugeben. Wer also für einen bestimmten Betrag auf dem Markt eingekauft hat, bekommt im Online-Shop Prozente. Man kann natürlich auch einen versandkostenfreien Einkauf anbieten oder ähnliches – so schauen Kunden vielleicht eher nochmal im Online-Shop vorbei und sehen dort möglicherweise etwas, das ihnen gefällt und sie auf dem Markt übersehen haben oder das sie gern verschenken möchten. Ausserdem mag doch jeder ein Schnäppchen machen…

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Unterschätze nie, was Deine Person zum Verkauf beiträgt!

(1) Lächeln. Ja, es ist so einfach. Sei freundlich, wenn jemand zu Deinem Stand kommt und sag einfach “Hallo!”. Das heisst auch, nicht irgendwo hinten zu stehen, sondern direkt an Deinem Stand Präsenz zu zeigen. Auch wer einfach nur vorbeistiefelt, kann gegrüßt werden. Oft bleiben die Kunden dann stehen und schauen sich Deine Sachen an. Wenn Du dann noch kleine Geschichten zu den einzelnen Artikeln oder zu Deinen Materialien und Herstellungsarten erzählen kannst, ist das natürlich toll. Das heisst nicht, dass Du jeden Kunden zulabern sollst, aber ein bisschen Small-Talk hat noch nie geschadet.

(2) Hände weg vom Handy. Gerade in ruhigeren Phasen verlockt es sehr, mal Mails zu checken, zu schauen, was bei Facebook los ist und was sich inzwischen in den Online-Shops getan hat. Gar kein Problem! Wenn aber (potentielle) Kunden in der Nähe sind, dann sollte ihnen Deine ganze Aufmerksamkeit gehören. Wenn sie das Gefühl haben, Dich zu stören, werden sie Deinen Stand schnell wieder verlassen oder gar nicht erst vorbeischauen… Das gilt übrigens auch, wenn man total ins Gespräch mit seinen Standnachbarn oder den eigenen Helferlein vertieft ist.

(3) Dress to impress. Deine ganze Erscheinung sollte stimmig sein mit dem, was Du verkaufst. Marktbesucher wollen etwas Besonderes kaufen und dazu gehört es, nicht nur die Produkte zu präsentieren, sondern auch sich selbst. Quasi eine Art “Gesamtpaket” von Hersteller und Produkt. Du musst Dich nicht aufbrezeln, sondern auch in Deinen Klamotten Deine spezielle Art der Kreativität ausdrücken. Das hat den Vorteil, dass Du als Schmuck-, Kleidungs- oder Accessoire-Verkäufer Deine eigene “Werbefläche” sein kannst. Viele Kunden finden es toll, wenn sie ohne Anprobe schonmal einen kleinen Eindruck davon bekommen, wie Deine Artikel getragen aussehen und können sich dann viel schneller entscheiden.

(4) Bleib auf dem Teppich. Wenn der Markt suuuuuper läuft, ist das natürlich klasse. Das heisst aber nicht, dass das immer und überall so sein wird und Du jetzt Zeit Deines Lebens ausgesorgt hast. Und andersherum gilt: Wenn der Markt kacke läuft, ist das nicht das Ende der Welt. Im ersten Fall heisst’s auf dem Teppich und bescheiden bleiben, damit man gegenüber Kunden nicht arrogant rüberkommt. Im zweiten Fall Ruhe bewahren und lächeln. Wer verbittert wirkt, verliert Kunden und dann entsteht ein fieser Teufelskreis: Schlechte Laune hält Besucher fern, die Stimmung sinkt weiter und schließlich kommt gar keiner mehr rum. Auch Märkte, die sich auch den ersten Blick finanziell nicht lohnen, können einem unheimlich viel bringen: Ob es nette Kollegen sind, mit denen sich Geschäftsbeziehungen entwickeln oder Kunden, die Wochen später online nochmal bestellen. Letzendlich kann man aus aus solchen Rückschlägen sehr viel machen, wenn man offen und positiv bleibt.

(5) Halte dich warm und machs dir schön. Selbst Indoor-Märkte können jetzt im Herbst und Winter nach stundenlangem Stehen und wenig Bewegung ganz schön schattig sein. Oft sind das große Hallen, in denen man auf blankem Beton steht und da haben sich Strumpfhosen, Leggings und ein zweites Paar Socken echt bewährt. Auch ne Thermoskanne mit heißem Tee, bei dem man mal den Becher festhalten kann, ist echt super, wenn man wie ich schnell kalte Hände bekommt. Ich hab auch immer nen kleinen Taschenwärmer dabei, weil ich wegen meiner eiskalten Hände schonmal Schwierigkeiten hatte, ein Bild spontan für einen Kunden umzurahmen oder Sachen einzupacken. Ansonsten kann ich nur raten, es sich so richtig gut gehen zu lassen und Spaß an der Sache zu haben. Dazu gehört für mich eine Unmenge an Keksen und Schokolade (die man sich sehr gut mit Standnachbarn teilen kann), viiiiel Wasser (und gegen Abend auch mal ein Schluck Cola) und andere Leckereien, damit man nicht unterzuckert und sich wohlfühlt. Schließlich stellt man sich ständig auf neue Menschen ein, erzählt unheimlich viel und muss die Mundwinkel oben halten. Das ist schon ganz schön anstrengend und hat eine Belohnung verdient. :)

So, das waren meine Tipps und Tricks für Markt- und Basar-Verkäufer. Falls Du neu dabei bist, konnte ich hoffentlich ein paar wertvolle Hinweise geben und wenn Du schon laaaaaaaaange auf Märkten verkaufst, war vielleicht noch eine kleine Ergänzung mit dabei. Wenn ich etwas vergessen haben sollte oder Ihr Eure Erfahrungen auf Märkten teilen möchtet, freue ich mich sehr über Kommentare.

Ich wünsche eine fantastische Markt-Saison mit lieben Käufern, grandiosen Umsätzen und einer trotz Vorweihnachts-Verkaufsstress besinnlichen Weihnachtszeit.

Liebste Grüße sagt

- die Stine -

“Erster!”

November 17th, 2014

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Die Läden sind schon fein mit Lebkuchen, Adventskalendern und Weihnachtschoki ausgestattet. Wir wollen euch nun helfen den Vorweihnachtsstress so richtig auf Touren zu bringen. Das Gute an der Sache ist, dass sich dann, wenn ihr endlich besinnlich werden wollt, auch etwas Zeit dafür findet.

Also macht mit, druckt euch die A6 Klappkarte ” Nur noch ??  Tage bis Weihnachten” schon jetzt aus und seid die ersten beim Weihnachtspost verschicken.

Die Karte steht in blaugrün oder orange als PDF zum Herunterladen für euch bereit.

Viel Spass beim Schreiben!  -astrid-

 

Ein Sonntag aus dem Koffer

November 5th, 2014

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Wenn ihr noch nicht wisst, was ihr am kommenden Sonntag machen sollt, dann schlage ich vor, dass ihr mal bei uns am Stand auf dem 5ten Osnabrücker Koffermarkt vorbeischaut. Wir haben viel schöne Dinge in unseren Koffer gepackt. Ausserdem gibt es als kleinen Mitmach-Bonus, diesmal die Möglichkeit sich selbst einen Button zu gestalten. Wir freuen uns schonmal ein klitzekleines Bischen vor und vor allem auf Euch ;)

Was: 5ter Osnabrücker Koffermarkt

Wann: am So, den 09.11.2014, 11-17 Uhr

Wo: Lagerhalle Osnabrück    Rolandsmauer 26    49074 Osnabrück

Bis Sonntag, die Astrid

“Unser” neuer Shop: “snw?” jetzt auch in den Niederlanden

October 22nd, 2014

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Wir freuen uns sehr, dass einige unserer Produkte jetzt auch in dem zauberhaften kleinen Shop “Druk & Vorm” im Heijendaalseweg 241 in Nijmegen erhältlich sind.

Marieken öffnet ihren Laden montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr. Wer also dort mal unterwegs ist und ein schönes Sortiment an Papeterie, Stempeln und anderen hübschen Geschenk-Ideen sehen mag, der sollte unbedingt dort voebeischauen.

Ausserdem bloggt Marieken hier und hat einen eigenen DaWanda- bzw. Etsy-Shop, in denen sich der Besuch auch lohnt.

Viel Spaß beim Stöbern und bis bald!

- Stine –

“snw?” bei notonthehighstreet.de

September 1st, 2014

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Seit heute ist es also amtlich: Einige unserer Artikel gibt es ab sofort bei der deutschen Ausgabe von “NotOnTheHighStreet” (kurz: NOTHS). Wir freuen uns sehr, beim Deutschlandstart dabei zu sein und sind von der Optik und dem Angebot der bisher “verpflichteten” Label schwer angetan.

In den nächsten Tagen und Wochen werden wir unser Angebot dort kontinuierlich erweitern und vergrößern. In Zukunft werdet ihr also viele unserer Produkte dort kaufen können, was aber auch heisst, dass wir diese in identischer Form nicht mehr bei DaWanda anbieten können, weil dies der Vertrag mit NOTHS verlangt. Wir fanden diese “Zwei-Teilung” unserer Produktpalette anfangs ziemlich doof und hatten zwischenzeitig überlegt, nicht bei NOTHS einzusteigen, aber die Chance, bei einer so schönen Website von Anfang an dabei zu sein, wollten wir uns nicht entgehen lassen.

Wir hoffen auf Euer Verständnis und werden Euch mit einem ebenfalls peu a peu afgestockten Etsy-Shop in Zukunft die Möglichkeit geben, alle unsere Produkte an einem Platz zu finden.

Jetzt aber genießen wir erst einmal die ersten Stunden und Tage mit einem nigelnagelneuen Shop und freuen uns auf Euer Feedback.

Liebste Grüße!

- Stine –

Wir sind dann mal (bald) weg…

August 7th, 2014

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Wir haben in den letzten Wochen viel, viel vorbereitet und unter anderem eine ganze Menge Stempel montiert (s.o.) und das ganze Lager aufgefüllt. Das alles in Vorbereitung für ein nigelnagelneues Online-Shopping-Erlebnis mit “sonst noch was?”, das es ab dem 1.9. geben wird – wir lüften das Geheimnis inklusive Direktlink dann sofort, sobald es möglich ist.

Bis dahin erholen wir uns aber erst einmal ein wenig von all dem Vorbereitungsstress und machen eine kleine kreative Pause ganz weit weg vom Rechner, damit wir mal ordentlich durchatmen können. Vom 18. bis zum 31. August sind unsere Shops daher geschlossen, wir können keine Bestellungen versenden und auch nicht auf Mails antworten.

Wer also noch vor unserer Pause bei uns einkaufen will, sollte das so schnell wie möglich tun. NOCH ist das Lager voll… :)

Liebste Grüße!

- Stine –

Granny Ripple: deutsches Tutorial

July 23rd, 2014

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Da ich nach einer deutschen Anleitung für die ersten Reihen gefragt worden bin, hier also ein kleines Update zu meinem ursprünglichen Post.
Als Illustration zu der deutschen Beschreibung eignen sich übrigens die Fotos aus diesem englischen Link von “The Lazy Hobby Hopper” ganz wunderbar – daran hatte ich mich ja auch orientiert. Also los gehts:

Erst einmal müssen viiiiele Luftmaschen angeschlagen werden – leider ist nicht so ganz klar, wieviele es sein müssen, weil sich das gute Häkelstück durch das Chevronmuster ja ein kleines bisschen zusammenzieht. Es sollten in etwa 1 1/2 mal die Länge in Luftmaschen sein, wie die Decke (oder der Kissenbezug oder…) am Ende breit werden soll. Eine Multiplikation von 18 Maschen + 5 führt dazu, dass am Ende keine Luftmaschen übrig sind. Wie Pradeepa in ihrer englischen Anleitung schon schreibt ist es letztendlich besser, ein paar Maschen mehr zu haben. Die kann man am Ende immer noch einfach vernähen und sie fallen überhaupt nicht auf.

Wenn die vielen Luftmaschen fertig sind, häkele in die 6. Luftmasche von der Häkelnadel aus 3 Stäbchen (ein sog. “Cluster”).

Überspringe 2 Luftmaschen und häkele in die nächste Luftmasche wieder 3 Stäbchen, also einen “Cluster”.

Nochmal 2 Luftmaschen überspringen und in die nächste Luftmasche einen Cluster häkeln.

Jetzt 5 Luftmaschen überspringen und in die nächste Luftmasche einen Cluster häkeln.

Wieder 2 Luftmaschen überspringen und in die nächste einen Cluster häkeln.

Das ganze nochmal, also 2 überspringen und einen Cluster.

Jetzt werden 2 Luftmaschen übersprungen und in die nächste Luftmasche wird erst ein Cluster, dann 3 Luftmaschen und nochmal ein Cluster gehäkelt. Klingt viel, passt aber alles rein in die eine Masche. :)

Wieder 2 Luftmaschen überspringen und in die nächste einen Cluster häkeln.

Das ganze nochmal, also 2 überspringen und einen Cluster.

Nochmal 5 Luftmaschen überspringen und in die nächste Luftmasche einen Cluster häkeln.

Letztendlich ist damit der “Rapport” auch schon einmal durch – so langsam sollte schon ein leichtes Zickzackmuster entstehen, weil sich die Maschen ein bisschen zurechtzurren, jenachdem, wo mehr und wo weniger reingehäkelt wurden bzw. “Berge” und “Täler” entstehen. Wenn das Muster noch nicht so richtig deutlich wird, ist das aber auch nicht schlimm. Ich hab den Fehler gemacht und am Anfang sehr fest gehäkelt, das muss man auf jeden Fall nicht tun, sondern kann mit ganz normaler Fadenspannung häkeln.

Diese Reihenfolge muss jetzt über die ganzen Luftmaschen hinweg gehäkelt werden – am Ende muss mit einem “Berg” (also Cluster, 3 Luftmaschen und noch ein Cluster) aufgehört werden.

Sobald man soweit ist und mit einem “Berg” aufgehört hat, häkelt man 5 Luftmaschen, wendet die Arbeit und häkelt 3 Stäbchen in die 3 Luftmaschen des “Bergs”. Hier hab ich am Anfang kurz nicht so ganz verstanden, wie das funktioneren soll, aber in der englischen Anleitung ist unter Punkt 10 ein wunderbar illustratives Foto, das das ganz genau zeigt und nach dem man sich gut richten kann.

Jetzt in die nächste “Lücke” wieder 3 Stäbchen häkeln.

Dann die nächste Lücke (das ist das “Tal”) überspringen und in die darauffolgende Lücke 3 Stäbchen häkeln.

In die nächste Lücke wieder einen Cluster.

Dann in die folgende einen Cluster, 3 Luftmaschen und noch ein Cluster häkeln (das ist der “Berg”).

Das ganze wieder so lange wiederholen, bis man am Ende der Reihe ist.

In die 5 Wende-Luftmaschen schließlich einen Cluster, 3 Luftmaschen und noch einen Cluster häkeln.

Dann wieder 5 Luftmaschen häkeln, die Arbeit wenden und alles geht von vorne los.

Ich weiss, dass es erst einmal furchtbar kompliziert klingt und die ersten Reihen sind auch wirklich nicht ohne. Man muss zählen und sich konzentrieren, damit man da keinen Fehler reinhäkelt. Aber sobald die ersten beiden Reihen fertig sind und das Muster deutlich wird, häkelt man letztendlich “wie das Muster kommt” und muss im Prinzip nicht mehr weiter nachdenken.

Und nach knapp 80 000 Maschen träumt man manchmal sogar von Granny Ripples. :)

Ich finde das Muster jedenfalls immer noch ganz zauberhaft und werde bestimmt nochmal etwas damit machen. Dann allerdings wie schon geschrieben eher aus einer weicheren, leichteren Wolle und wahrscheinlich kein so Mammut-Projekt wie die Riesen-Decke.

Viel Spaß beim Häkeln! Wenn ihr ein Projekt fertig habt, freuen wir uns natürlich über Fotos!

Liebste Grüße

- Stine –